„Roboter ersetzen chinesische Fabrikarbeiter“….

…eine nicht überraschende Meldung aus The Wall Street Journal. Dass dieser Tag kommen wird, war nur eine Frage der Zeit, denn abgesehen von denen im Artikel erwähnten Gründen, die für Automatisierung sprechen, gibt es noch einen, der von besonderem Gewicht ist: Befreiung von Arbeit, die durch Maschinen ohnehin besser gemacht werden kann und Menschen keine Sinnerfüllung mehr erlaubt. Denn, wo Maschinen Arbeitsgänge ausführen können und es der menschlichen Arbeitskraft nicht mehr bedarf, hat ihr Einsatz ihren Sinn verloren. So – statt mit der üblichen Klage über fehlende Bereitschaft – wäre womöglich zu erklären, weshalb „die chinesische Jungend immer öfter nicht bereit ist“ solche Arbeitsplätze zu übernehmen.

Demonstration für ein Bedingungsloses Grundeinkommen – Eindrücke aus Berlin

Auf der Website zur Demonstration sind Videos einiger Reden sowie ein Kurzfilm zur Demonstration abgelegt. Auch bei wahlweisen.de finden sich Fotos und Interviews. Etwa 2500 Teilnehmer waren gekommen, um für das Bedingungslose Grundeinkommmen zu demonstrieren und damit zu zeigen, dass andere Wege möglich sind.

Europäische Wirtschaftskonferenz der Piraten – Videomitschnitte online

Am 17. und 18. August fand die EuWiKon 3 der Piratenpartei in Frankfurt am Main statt. Nun stehen Videomitschnitte online auch vom Panel „Jugendarbeitslosigkeit“, an dem u.a. Sascha Liebermann teilnahm. In ihm wurde selbstverständlich auch über das Bedingungslose Grundeinkommen diskutiert.

Behindernde Sozialpolitik

In einem Beitrag bei Spiegel Online mit dem Titel „Gekürztes Elterngeld: Bestraft für die gute Tat“ wird einem vor Augen geführt, welch drastische Konsequenzen eine Sozialpolitik hat, die wir heute im Großen und Ganzen für richtig halten. Ein Sozialstaat, oder besser ausgedrückt: ein Gemeinwesen, das sich eine Sozialpolitik leistet, in deren Zentrum nicht der Bürger als solcher steht, sondern der Erwerbstätige, hemmt und behindert Initiative, wenn es sie auch nicht verhindern kann. Wie wenig Lebensentscheidungen nach Anreizüberlegungen getroffen werden, wird an dem Fall der in diesem Artikel geschilderten Frau deutlich. Sie entscheidet sich für die Pflege ihres todkranken Vaters und fragt gar nicht danach, welche Auswirkungen dies auf ihre Ansprüche auf Elterngeld hat. Sie macht einfach, was sie für richtig hält. Und trägt die Konsequenzen.

Siehe auch „Freiräume schaffen oder Leistungsansprüche optimieren?“

Sascha Liebermann