„Free Lunch Society“ – Organisieren Sie ein Filmevent…

…für den 1. Februar in einem Kino oder an einem anderen Ort in Deutschland. An diesem Tag soll der Film an möglichst vielen Orten auf einmal gezeigt werden. Aus der Ankündigung:

„Der Kinostart des Dokumentarfilms Free Lunch Society – Komm Komm Grundeinkommen wird in Form eines ganz besonderen Events gefeiert. Jede/r Besucher/in nimmt mit dem gezahlten Eintritt automatisch an einer Grundeinkommenverlosung teil und wird direkt nach der Veranstaltung erfahren, ob er oder sie selbst im kommenden Jahr das Experiment Grundeinkommen testen kann. Daneben erwarten wir spannende Podiumsgäste, mit denen ausgiebig über die im Film vorgestellten Ideen diskutiert werden kann.

Alle weiteren Infos werden nach und nach hier bekannt gegeben.

Du hast Fragen oder Anregungen? Melde Dich gerne unter:
freelunch@reflecta.org“

Utopie- oder Nostalgiefalle? – Technologiefalle!

Vor kurzem habe ich einen Beitrag von Georg Vobruba zum Bedingungslosen Grundeinkommen kommentiert, veröffentlicht wurde er im Standard aus Wien. Vobruba wirft darin Fragen auf, die ins Zentrum der Grundeinkommensdebatte führen, geht aber davon aus, dass diese Fragen in der Debatte gar nicht gestellt oder genügend behandelt werden. Wie er darauf kommt, bleibt offen. Andere Fragen – Vobruba spricht von der „Arbeitssozialisation“ – haben erhebliches Gewicht und lassen sich nicht mit Verweis auf etwaige Folgen der Digitalisierung erledigen. Genau das klingt bei Christian Tod allerdings in seinem Beitrag „Grundeinkommensskeptiker in der Nostalgiefalle“ an, der unter anderem eine Entgegnung auf Georg Vobruba ist.

Tod reagiert zuerst auf Ausführungen der Arbeitssoziologin Annika Schönauer und zitiert folgende Passage:

„Ob es natürlich sinnvoll ist, alle Berufe, die technologisch ersetzt werden können, auch tatsächlich zu ersetzen, ist natürlich die wichtige Frage, die dahintersteht“.

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„Sehnsucht Arbeit. Sozialer Aufstieg in Zeiten des Universal Basic Income – MAK FUTURE LAB“

Teilnehmer: Verena Dengler, Künstlerin; Daniel Häni, Unternehmer, Gründer der Initiative Grundeinkommen; Markus Marterbauer, Leiter der Abteilung Wirtschaftswissenschaften und Statistik, Arbeiterkammer Wien; Friederike Spiecker, Ökonomin (Makroskop; Kommentare zu früher von ihr – Heiner Flassbeck – geäußerten Einwänden, siehe hier und hier); Christian Tod, Filmemacher (Regisseur von Free Lunch Society); Moderation: Christoph Thun-Hohenstein, Generaldirektor des MAK und Leiter der VIENNA BIENNALE