Leistungsbereitschaft ernstnehmen oder sie per Anreiz degradieren?

Darüber nachzudenken, ob das Problem nicht eher darin liegt, den Bürgern abzusprechen, dass sie leistungsbereit sind. Wer immerzu von „Anreizen“ spricht, unterstellt, dass es an Bereitschaft fehle. (https://t.co/3vHPqz4yip) https://t.co/EKwxemJQfB — Sascha Liebermann (@SaschaLieberman) October 19, 2024 Siehe unsere früheren Beiträge zur Frage nach dem angemessenen Leistungsverständnis hier.

„…die Leistungsbereitschaft des Einzelnen…“…

Ökonomik am Limit, was Raffelhüschen dort⬇️ von sich gibt: »Wir müssen ausnahmslos jedem abverlangen, dass er ein Opfer bringt. Angefangen beim Bürgergeld, das stärker an die Leistungsbereitschaft des Einzelnen geknüpft werden sollte,…« https://t.co/PZAc63ySmq 1/4 — SeTh (@EconomicEthics) December 1, 2023 …ich kann die Verwunderung über die Äußerungen Raffelhüschens nachvollziehen, doch sollte die Aufregung nicht darüber … „…die Leistungsbereitschaft des Einzelnen…“… weiterlesen

Und diese Frage gilt auch dafür, inwiefern Leistungsbereitschaft zunähme durch ein BGE…

„Viele Menschen bedrückt ein Gefühl materieller Unsicherheit – trotz, oder gerade weil sie Durchschnittsverdienste beziehen.“ Wie kann ich das jetzt einbauen in Mikrosimulationen zur Arbeitsbereitschaft? @hanneskoch #Grundeinkommen https://t.co/73ONCZ3Nx3 via @tazgezwitscher — Natalie Pavlović (@schnatalie30) September 17, 2021 …nur ist mir noch keine Simulation untergekommen, die das berücksichtigt hätte, auch die jüngste aus dem Bundesfinanzministerium nicht, … Und diese Frage gilt auch dafür, inwiefern Leistungsbereitschaft zunähme durch ein BGE… weiterlesen

„Lässt die Leistungsbereitschaft nach?“ – Generationenschelte und Kriegserfahrung…

…dieser Zusammenhang tauchte wieder einmal in der Diskussion nach einem Vortrag zum Bedingungslosen Grundeinkommen auf, wir hatten schon mehrfach darüber geschrieben, siehe hier, hier, hier, ähnliche Überlegungen von Harald Lesch hier. Siehe zu diesem Phänomen der Verdeckung von Leiden durch Leistung auch die Untersuchungen von Hartmut Radebold, hier ein Interview mit ihm. Ursula Kals schrieb … “Lässt die Leistungsbereitschaft nach?“ – Generationenschelte und Kriegserfahrung… weiterlesen

Ist es nun „notwendig“ oder nicht?

Mehr oder weniger mit dieser Frage befasste sich Ane Hebeisen in Der Bund schon Ende Juli (also einige Wochen vor dem gestern kommentieren Beitrag von Markus Städeli), ob denn KI nun dazu führe, dass ein Bedingungsloses Grundeinkommen unausweichlich werde, weil usw. usf. Es ist eine bedauerliche Seite der BGE-Diskussion, diese befürchtete oder erhoffte Entwicklung als Argument … Ist es nun „notwendig“ oder nicht? weiterlesen

„Es würde funktionieren“…

…so ist ein Interview mit Christoph Werner, Vorsitzender der Geschäftsführung bei dm, in der Frankfurter Rundschau übertitelt. Interessant sind manche Überlegungen besonders im Kontrast zu gängigen Äußerungen in der Diskussion um Bürgergeld und Bedingungsloses Grundeinkommen. An einer Stelle hebt Werner heraus, dass ein BGE eben – anders als beim Bürgergeld – immer zusätzliches Einkommen wäre. Daraus folgte … „Es würde funktionieren“… weiterlesen

„Grundsicherung, aber wie?“ – In jedem Fall ohne Grundeinkommen,…

…da ist sich Andreas Peichl, Professor für Volkswirtschaftslehre an der Uni München und Mitarbeiter des ifo-Instituts, in seinem Beitrag in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung sicher. Peichl befasst sich in seinem Beitrag mit dem Vorhaben einer „Neuen Grundsicherung“, das die Gelegenheit biete, Verbesserungen im bestehenden bedarfsorientierten System der sozialen Sicherung zu erreichen. In diesem Zusammenhang äußert er sich zum … „Grundsicherung, aber wie?“ – In jedem Fall ohne Grundeinkommen,… weiterlesen

Republik oder Arbeitshaus?

Die Republik als Arbeitshaus, das keiner Sorgetätigkeiten bedarf – und Bürger zu sein ist nur eine Nebensache. Es hat sich in zwanzig Jahren Diskussion nichts oder nur sehr wenig geändert in diesen Fragen (https://t.co/9vMkXmmvvW). https://t.co/zbTvXv1SXi — Sascha Liebermann (@SaschaLieberman) January 6, 2025 Vor allem geht es überhaupt nicht um Leistung und deren Voraussetzungen, um die … Republik oder Arbeitshaus? weiterlesen

„Sämtliche Sozialleistungen […] würden wegfallen“…

…behauptet Till Requate, Professor für Volkswirtschaftslehre (Universität Kiel), im Interview mit focus. Was ihn zu dieser Einschätzung veranlasst, ist nicht zu erkennen. Sicher, es gibt in der Diskussion Befürworter, die solche Vorstellungen haben, doch das sind Befürworter unter anderen, die eine Beibehaltung sozialstaatlicher Transferleistungen „oberhalb“ eines BGE vorsehen. Milton Friedman taucht wieder auf und wird als … „Sämtliche Sozialleistungen […] würden wegfallen“… weiterlesen