„The Revolution Need Not Be Automated“ – but why aiming at „productivity-enhancing tasks for people“ at all?

Diese Frage stellt sich angesichts eines Beitrags von Daron Acemoglu und Pasqual Restrepo auf Project Syndicate. Am Ende des Beitrags heißt es:

„No wonder adopting new automation technologies has become profitable even when the technologies themselves are not particularly productive. Such failures in the market for innovation and technology seem to be promoting precisely the wrong kind of AI. A single-minded focus on automating more and more tasks is translating into low productivity and wage growth and a declining labor share of value added.This doesn’t have to be the case. By recognizing an obvious market failure and redirecting AI development toward the creation of new productivity-enhancing tasks for people, we can achieve shared prosperity once again. We dare not hazard the alternatives.“

„Tasks for people“ zu schaffen ist kein Selbstzweck, warum fokussieren die Autoren so darauf? Und über welche „tasks“ sprechen sie? Nur über Erwerbstätigkeit. Ein sehr beschränkter Blick, der der Haltung nahekommt, Beschäftigung zu schaffen sei entscheidend.

Sascha Liebermann

„Den Mut zu haben, grundsätzlich zu denken“…

Website von Simone Menne
Anne Will Mediathek

Wie es nun um die Digitalisierung und etwaige Folgen steht, sei dahingestellt, aber, wie in dem Ausschnitt deutlich wird, wäre es angebracht, grundsätzliche Fragen zu stellen, ob denn der Sozialstaat heutiger Gestalt der Demokratie angemessen ist, ob denn unser Verständnis von Bildung und Employability wirklich Bildungsprozessen förderlich oder nicht eher hinderlich ist. Da kann Jens Spahn lange den Sozialstaat verteidigen, wenn er darauf keine Antworten bietet.

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