…meldet das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) und berichtet von einer Äußerung Bundeskanzler Merz‘ anlässlich seiner Rede auf dem Digital-Gipfel der Bundesregierung, Digitalminister Wildberger war ebenfalls anwesend. Angesichts der voranschreitenden Nutzung Künstlicher Intelligenz wurde in der Pressekonferenz die Frage danach gestellt, ob es nicht ein Grundeinkommen brauche, wenn durch KI mehr Arbeitsplätze substituiert werden, als neue entstehen. Karsten Wildberger hatte diesbezüglich schon im Frühjahr davon gesprochen, dass ein „bedingungsloses Grundeinkommen“ ein „Teil der Lösung“ werden könne, von daher lag die Frage am Digital-Gipfel in der Luft. Der Bundeskanzler hat sich dazu bislang aber eher ablehnend geäußert, das war wohl der Antwort auf die Frage noch zu entnehmen, wenn er von Nachteilen eines Grundeinkommens sprach, schien aber immerhin eine gewisse Offenheit zu signalisieren – nur wofür?
Unter dem Schlagwort Grundeinkommen segelten, seit die Diskussion sich ab dem Jahr 2004 intensiviert hat, schon die verschiedensten Vorschläge. Wildberger brachte im Frühjahr diesen Jahres ausdrücklich ein „bedingungsloses Grundeinkommen“ ins Spiel, davon scheint auf dem Digital-Gipfel keine Rede zu sein. Folgende Passage in dem Bericht des RND ist aufschlussreich:
„Was passiert mit bestimmten Jobs, die wir heute haben und die wir morgen möglicherweise ersetzen können? Und was macht das dann mit den Menschen? Was macht das mit der Bevölkerung?“
„Jobverlust durch KI: Plötzlich deutet der Kanzler Sympathie fürs Grundeinkommen an“… weiterlesen
