Wenn die FDP es ernst meinen würde, wäre sie für ein #BGE. Das ist Liebe zur Freiheit. (MS)
— BGE Eisenach (@bge_esa) July 13, 2021
Erfahrungen eines Amtsarztes
Dr. Martin Sonnabend pro #BGE:
„Damals in meiner Funktion als Amtsarzt im Gesundheitsamt habe ich Hunderte Hartz 4-Lebensläufe kennengelernt und das hat mich sehr beschämt. Das ist würdelos, was wir mit den Menschen machen…Das müssen wir ändern.“
— BGE Eisenach (@bge_esa) July 12, 2021
„Universal Basic Income“ für Forschungsaktivitäten, eine irreführende Verknüpfung…
To reduce inequalities in research evaluation, give researchers a universal basic income for research impact#ResearchImpact https://t.co/Z0wAaJRGxH
— LSE Impact Blog (@LSEImpactBlog) July 12, 2021
…dann besser gleich Klartext: ein Bedingungsloses Grundeinkommen, das auch Wissenschaft und Kunst helfen würde.
Sascha Liebermann
„Das bedingungslose Grundeinkommen ist der falsche Ansatz“…
…sagt Sabine Pfeiffer, Professorin für Soziologie, in einem Interview für das Jubiläumsmagazin der Baden-Württemberg Stiftung aus dem Jahr 2020. Darin geht es um Digitialisierung und ihre etwaigen Folgen für die Arbeitswelt. Ziemlich gleich zu Beginn wird der Zusammenhang zum Grundeinkommen aufgeworfen:
„Warum? Wäre ein gutes Leben ohne Arbeit nicht möglich, gesichert über ein bedingungsloses Grundeinkommen?
[Pfeiffer] Das bedingungslose Grundeinkommen ist der falsche Ansatz, denn dabei bleibt die Verteilungsfrage außen vor. Internationale Konzerne erzielen heute unglaubliche Produktivitätsgewinne, weil ihre Prozesse weitgehend automatisiert sind. Das hat in den vergangenen Jahren auch zu einer starken sozialen Ungleichheit gefü̈hrt: Immer mehr Geld landet in immer weniger Händen. Und gleichzeitig denkt man über ein wie auch immer geartetes, ausgehandeltes Grundeinkommen nach – im Vergleich zu den Gewinnen ist das letztlich ein Almosen. Es wäre unmenschlich, die Gesellschaft in Almosenempfänger und Superreiche aufzuteilen – ein soziales Miteinander ist da schwer vorstellbar.“
Pfeiffers Antwort fällt grundsätzlich aus, nicht werden Aspekte eines BGE kritisch beleuchtet, sie hält es insgesamt für falsch, weshalb? Die Verteilung bleibe außen vor. Stimmt das? Wenn ein BGE pro Person bereitgestellt wird und über die Lebensspanne verfügbar ist, ist das nicht eine erhebliche Verteilung und wirkt relativ stärker dort, wo heute Einkommen niedrig sind (ein entsprechendes Steuerwesen vorausgesetzt)? Neben diesem direkten Effekt gibt es einen indirekten, die Machtverteilung. Wer zu jedem Zeitpunkt Nein sagen kann zu Arbeitsbedingungen, ist mächtig. Zugleich kann er Angebote machen, von denen er nicht abhängig ist, er ist also tatsächlich in einem Maße selbstbestimmt, wie es heute nicht der Fall ist. Pfeiffer verweist dann auf internationale Konzerne und deren Gewinne, im Vergleich dazu sei ein BGE ein Almosen. Da es sich um einen Rechtsanspruch handeln würde, wäre es gerade kein Almosen, das eine willkürliche Spende darstellt. Wichtig wäre natürlich die Höhe des Betrages in Kaufkraftverhältnissen. Überhaupt erstaunt der Vergleich, denn im Vergleich zu Milliardengewinnen ist jedes Arbeitnehmereinkommen ein „Almosen“.
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„Armut in der Literatur – Wege nach unten“ und die Mär davon, dass Not erfinderisch mache…
…ein Feature von Maike Albath in Deutschlandfunk Kultur.
Diskussion mit Adrienne Goehler über Grundeinkommen und Nachhaltigkeit
Grundeinkommen und Nachhaltigkeit
Kann Grund-aus-kommen Entschleunigung unserer Lebensverhältnisse mit sich bringen und damit mehr Nachhaltigkeit?
Diskutiert gemeinsam mit uns und Adrienne Goehler am Mittwoch 14.07. 19 Uhr.
Anmeldung: https://t.co/ALDqqBuOnj pic.twitter.com/mfc1ouLmj3
— Baukje (@BaukjeDobbie) July 11, 2021
Mayors for Guaranteed Income
Melvin Carter, Eric Garcetti and Michael Tubbs: Most Americans support guaranteed income. Here’s how we are working as mayors to make it a reality https://t.co/BfC8h5CQGf
— TIME (@TIME) July 8, 2021
„A Universal Basic Income (UBI) would ensure no one is left behind after the pandemic“
A Universal Basic Income (UBI) would ensure no one is left behind after the pandemic. Millions are not getting the support they need. A guaranteed minimum income for everyone would ensure a strong economic recovery and a fairer society. Food banks aren’t the answer, we need UBI.
— Paul Delaney (@coaimpaul) July 10, 2021
„Wieso muss erst „harte Arbeit“ zum Leben reichen?“
Wieso muss erst „harte Arbeit“ zum Leben reichen? Was bedeutet „hart“? Und mit Arbeit ist doch nur Erwerbsarbeit gemeint, andere Arbeit ist denen ja egal. Warum reicht es nicht, ein*e Bürger*in von DE zu sein, damit es zum Leben reicht? Kein Mensch muss sich Würde verdienen. pic.twitter.com/2Pi4fyK2UE
— Ben (@Aciro) July 10, 2021
Anhörung Ausschuss Arbeit und Soziales im Deutschen Bundestag
Anhörung Ausschuss Arbeit und Soziales Deutscher #Bundestag zur Reform der #Grundsicherung #SGBII https://t.co/JJi5U7izSQ Der alte Jammer: jede Lobbygruppe hat Sektorinteressen. „#Aktivierung“ noch immer leitend. Was nicht leitet: #Freiheit auch für Arme. Nötig: #Grundeinkommen
— Michael Opielka (@MichaelOpielka) July 11, 2021
