Pro und Contra Bedingungsloses Grundeinkommen in der taz…

…für die Pro-Seite Daniel Häni, für die Contra-Seite Ulrike Herrmann. Hier geht es zum Beitrag.

Über den Beitrag von Ulrike Herrmann kann man sich nur wundern angesichts differenzierter Finanzierungsüberlegungen (z. B. von Helmut Pelzer und Ute Fischer) jenseits des von ihr gewählten Beispiels. Dass das Sozialbudget nicht einfach umgerechnet werden kann in ein BGE, ist klar. Genauso klar ist aber, dass heute erworbene Ansprüche sehr wohl anteilig durch den Betrag eines BGE gedeckt werden können. Also müsste man niemandem etwas „wegnehmen“, wie Herrmann bemerkt. Gleichwohl stellt sich die Frage, welche Sicherungssysteme wir in Zukunft haben wollen, welche sinnvoll sind, ob es Aufgabe solcher Systeme ist, den Lebensstandard abzusichern. Ein BGE pro Person, das in Haushalten kumulieren würde, eröffnet eine andere Perspektive.

(Siehe „Befreiung durch Bildung oder durch „Machtumverteilung“? – zur Diskussion in der Phoenix-Runde“ und weitere Kommentare zu Ausführungen von Ulrike Herrmann).

Sascha Liebermann

„Sehnsucht Arbeit. Sozialer Aufstieg in Zeiten des Universal Basic Income – MAK FUTURE LAB“

Teilnehmer: Verena Dengler, Künstlerin; Daniel Häni, Unternehmer, Gründer der Initiative Grundeinkommen; Markus Marterbauer, Leiter der Abteilung Wirtschaftswissenschaften und Statistik, Arbeiterkammer Wien; Friederike Spiecker, Ökonomin (Makroskop; Kommentare zu früher von ihr – Heiner Flassbeck – geäußerten Einwänden, siehe hier und hier); Christian Tod, Filmemacher (Regisseur von Free Lunch Society); Moderation: Christoph Thun-Hohenstein, Generaldirektor des MAK und Leiter der VIENNA BIENNALE

Befreiung durch Bildung oder durch „Machtumverteilung“? – zur Diskussion in der Phoenix-Runde

Das Video ist auch unter dieser Adresse zugänglich.

Am 27. Juni wurde in der Phoenix-Runde über das Bedingungslose Grundeinkommen diskutiert. 45 Minuten waren dafür vorgesehen, das ist nicht viel, aber auch nicht nichts.
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