„Kaltherzige Schweiz“ – Diskussion über Sozialhilfe im Schweizer Fernsehen

Eine interessante und instruktive Sendung im Schweizer Fernsehen in der Reihe „Arena“, die – wie bei Maischberger – sich um Missbrauch und Ziele der Sozialpolitik dreht. In der Arena bestechen zwei Gäste durch ihre Ausführungen, die Sozialhilfe-Empfängerin Eveline Brown und der Leiter der Sozialhilfe Aarau, Andreas Frey. Ihre bodenständigen Ausführungen lassen die ebenso eingeladenen Politiker und Experten blass erscheinen. Beeindruckend ist, wie selbstverständlich in den Ausführungen von Andreas Frey über das Recht der Bürger gesprochen wird, gegen Behördenbescheide rechtlich vorzugehen, während in Deutschland schnell von einer „Klageindustrie“ gesprochen wird.

In der Aargauer Zeitung findet sich ein lesenswerter Kommentar zur Sendung. Siehe auch „Arrogant gegen die Armen“ (woz).

„Arbeit ist mehr als Erwerbsarbeit“…

…meint der römisch-katholische Seelsorger Meinhard Furrer im „Wort zum Sonntag“ des Schweizer Fernsehens. Als ungeplantes Kontra dagegen steht ein Beitrag auf eigentümlich frei „Was heißt da bedingungslos?“.

Siehe auch den Kommentar von Sascha Liebermann zu „Ökonomie neu denken: das bedingungslose Grundeinkommen“.

„Geld für alle: Vision oder Spinnerei?“

In der Sendung Arena des Schweizer Fernsehens wurde über das Bedingungslose Grundeinkommen diskutiert. Anlass war die Eidgenössische Volksinitiative, die zum 21. April startete. Eine interessante Diskussion, bildet sie zum einen die Kontroverse zum BGE im allgemeinen gut ab, zeigt sie zum anderen, wie in der Schweiz darüber diskutiert wird.

Arena vom 27.04.2012

Schweizer Fernsehen – Pfarrer Andreas Peter zum Grundeinkommen

Der reformierte Pfarrer Andreas Peter spricht im Schweizer Fernsehen zum Grundeinkommen. Er findet die Idee des bedingungslosen Grundeinkommen bereits in der Bibel verankert. Bedenkt man, wie sich kürzlich die Deutsche Bischofskonferenz geäußert hat, ist es ein erstaunliches Wort zum Sonntag. Allerdings gibt es auch in Deutschland Kirchenvertreter, die das bGE unterstützen, z.B. Bischof Knuth.

Wort zum Sonntag vom 02.07.2011