Zwar keine neue Einsicht, aber dennoch zutreffend auch anders herum: Wer sich mit Sorgearbeit ernsthaft auseinandersetzt, kommt an einem BGE nicht vorbei…

„Wer sich ernsthaft mit den #BGE-Ideen auseinandersetzt, kommt also an der #Sorgearbeit nicht vorbei. Bei den »Alternativen«, die »dem« BGE entgegengehalten werden, wird der Aspekt der Sorgearbeit aber meist ausgeklammert.“#care #equalcare https://t.co/U4y6iOX1GF — Dr. Sonja Bastin (@SonjaBastin) December 21, 2020 …weil nur es die normative Stellung von Erwerbstätigkeit relativiert und ihren Vorrang aufhebt, der bislang … Zwar keine neue Einsicht, aber dennoch zutreffend auch anders herum: Wer sich mit Sorgearbeit ernsthaft auseinandersetzt, kommt an einem BGE nicht vorbei… weiterlesen

„Ein feministischer Blick auf eine zukunftsfähige Versorgungsökonomie“ – und wie weiter?

In ihrem Beitrag auf Makronom weisen die Autorinnen Anja Peter und Christine Rudolf auf die Bedeutung der „Sorgewirtschaft“ – bezahlt wie unbezahlt – hin, deren Leistungen für ein Gemeinwesen häufig unterschätzt werden. Sie buchstabieren auch die Folgen aus, die dies für die Einkommensunterschiede zwischen Frauen und Männern hat. Dass Sorgearbeit nicht mit den üblichen Produktivitätskriterien zu … “Ein feministischer Blick auf eine zukunftsfähige Versorgungsökonomie“ – und wie weiter? weiterlesen

„Was Ihre Care-Arbeit wert ist (und warum Sie niemand bezahlt)“ – und eine unbeantwortete Frage: wie vom Primat der Erwerbstätigkeit wegkommen?

Lou Zucker schreibt im Spiegel Psychologie über den Stellenwert von „Care-Arbeit“ und will mit aufklärerischer Absicht darauf hinweisen, was wohl diese unbezahlte Leistung für einen Lohn mit sich bringen könnte. Denn schließlich seien wir, wie treffend herausgehoben wird, von ihr abhängig, um überhaupt erst erwerbstätig sein zu können. Die Wirtschaft ist also von ihr abhängig, denn ohne … “Was Ihre Care-Arbeit wert ist (und warum Sie niemand bezahlt)“ – und eine unbeantwortete Frage: wie vom Primat der Erwerbstätigkeit wegkommen? weiterlesen

Hilft neuer „Standard für Vollzeit“ von 30 bis 35 Stunden weiter?

Ja, genau das braucht es: „Mit einem neuen Standard für „Vollzeit“ von 30 bis 35 Stunden könnten Eltern Erwerbsarbeit und unbezahlte Sorgearbeit kombinieren, ohne Karriereeinbußen zu erleiden. Auch Personen ohne eigene Kinder und ohne pflegebedürftige Angehörige würden so… 1/x — Dr. Sonja Bastin (@SonjaBastin) September 28, 2020 Sonja Bastin scheint sich dessen sicher, in einem … Hilft neuer „Standard für Vollzeit“ von 30 bis 35 Stunden weiter? weiterlesen

„Wir brauchen einen ganz anderen Blick“ – aber wie gelangen wir dahin?

Auf diese Frage gibt das Interview mit Katrin Menke bei Spiegel Online keine Antwort. Sie kritisiert eine Verengung eines bestimmten „Feminismus“ auf die Gleichsetzung von Leistung und Erwerbstätigkeit – die  „Sorgearbeit“ falle unter den Tisch. Das Elterngeld verstärke die Ungleichheit, was sie für den „Krankenhaussektor“ untersuchte. Doch, wie wäre denn die Missachtung von Sorgearbeit aufzuheben, … “Wir brauchen einen ganz anderen Blick“ – aber wie gelangen wir dahin? weiterlesen

„Frauen kümmern sich um ALLES – aber keiner um sie“…

…unter diesem etwas reißerischen Titel veröffentliche die Zeitschrift Brigitte ein Interview mit Gabriele Winker, Professorin für Arbeits- und Genderwissenschaft an der TU Hamburg-Harburg, über unbezahlte Arbeit bzw. Sorgearbeit. Frau Winker hat große Sympathien für ein Bedingungsloses Grundeinkommen. An der entsprechenden Stelle heißt es: Brigitte: „Was schlagen Sie vor?“ Winker: „Umwandlung des Ehegattensplittings in ein Familiensplitting. … “Frauen kümmern sich um ALLES – aber keiner um sie“… weiterlesen

„Wer macht die unbeliebten Arbeiten?“ – Das Notwendige und die Freiheit

Antje Schrupp ist jüngst in ihrem Blog dieser Frage nachgegangen und hat sich dabei u.a. mit Ausführungen von mir beschäftigt, die in einem Video dokumentiert sind. Sie kritisiert, dass es bei bGE-Befürwortern einen blinden Fleck gebe: „Das Liebermann-Modell (und viele männliche Grundeinkommens-Befürworter argumentieren ähnlich) baut darauf, dass sich mit dem Grundeinkommen neue Aushandlungsprozesse initiieren lassen, … „Wer macht die unbeliebten Arbeiten?“ – Das Notwendige und die Freiheit weiterlesen