Hey #Eurogroup, is the Emergency #BasicIncome for the #EU on your agenda tonight? Already more than 100.000 citizens are asking you to take the initiative, @vonderleyen, @Lagarde #Corona #COVID19 #EuropeanUnion https://t.co/pl5exlNN7v
— Basic Income Europe (@basicincomeEU) March 24, 2020
„How Should We Measure the Digital Economy?“…
…ein Beitrag von Erik Brynjolfsson und Avinash Collis in der Havard Business Review. Darin geht es um die Frage, wie die Auswirkungen von Digitaltechnologien auf die Produktivität gemessen werden können, wenn etliche digitale Dienste kostenfrei sind.
„‚Solchen Wissenschaftlern würde ich gerne Kamera oder Mikrofon entziehen’…
… – Gesundheitsstatistiker Gerd Bosbach zur Corona-Debatte“. Das Interview ist hilfreich, um manche Verwirrung im Hantieren mit statistischen Daten zu verstehen. Manche Experten verweisen immer wieder darauf, dass nur vorläufige Daten zur Ausbreitung des Virus vorliegen und Einschätzungen deswegen schwierig sind. Zugleich müssen aber Entscheidungen getroffen werden – daran zeigen sich die Grenzen von Wissenschaft – und die von Statistik – und die Eigenheiten politischen Handelns.
Siehe auch frühere Beiträge hier und hier.
Sascha Liebermann
Wie war das mit dem Spargelstechen? Ach ja, der Spargel-Panther
Schon mehrfach haben wir anlässlich der ewig wiederkehrenden Diskussion über Erntehelfer und Spargel auf technische Möglichkeiten für die Ernte hingewiesen. Davon hört man in der öffentlichen Aufregung wenig.
Warum ein Grundeinkommen wichtig ist – Beispiele
In Deutschlands Kunstszene wächst der Wunsch nach #GrundeinkommenJetzt. @peteraltmaier (@BMWi_Bund) @OlafScholz (@BMF_Bund) @hubertus_heil (@BMAS_Bund) pic.twitter.com/I0L6jozmXg
— Mein Grundeinkommen (@meinbge) March 26, 2020
Petition mit mittlerweile über 400 000 Unterschriften
Mit dem #BGE können wir das tun, was jetzt im Sinne des Gemeinwohl ist – nämlich, kein Einkommen zu erwerben.#Grundeinkommen
— BGE Eisenach (@bge_esa) March 15, 2020
Theo Sommer (Die Zeit) zum Grundeinkommen…
…was er damit meint, wird in dieser Passage seines Beitrags „Wir werden die Welt neu einrichten müssen“ klar:
„Auch die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens stellt sich in der Corona-Krise ganz neu. Es könnte vielen Menschen die Existenzangst nehmen. Gäbe es das Grundeinkommen für alle schon, wären wir für die jetzige Krise besser gerüstet gewesen.“
Darauf haben schon manche hingewiesen, auch wenn ein BGE nicht der gegenwärtigen Krise bedarf, um als sinnvolle Alternative zu erscheinen.
Sascha Liebermann
WDR Tagesgespräch Grundeinkommen: Undifferenzierte Diskussion mit einem voreingenommenen Experten
Was ist in den WDR (WDR 5 Tagesgesprächs) gefahren, eine solche, weitgehend undifferenzierte Diskussion mit einem Experten, Birger P. Priddat (Universität Witten Herdecke), zu führen?
Dass der Moderator eine „Berechnung“ des NDR vorstellt, die die Finanzierung eines BGE zweifelhaft machen soll, und dies mit dem Hinweis versieht, dass ein BGE den dreifachen Bundeshaushalt in Anspruch nehmen würde – dabei ist der gar nicht relevant, sondern das Volkseinkommen (ein Zuhörer wies ebenfalls darauf hin). Dass es auch nicht um die Kalkulation der Bruttokosten, sondern um die Nettokosten geht – wird nicht angesprochen (siehe hier, hier und hier). Erschließen muss man es sich aus den Ausführungen, die dann selbst Hinweise darauf enthalten.
„CNBC Interview of Karl Widerquist on Emergency Basic Income“…
…ein Hinweis auf den Basic Income News.
Gregor Gysi darüber, was uns mit einem Grundeinkommen blühe (ohne dass dies zwingend ist)
Das sagt fast niemand.@GregorGysi:
„Wenn das #BGE, das im Übrigen niemals bedingungslos sein kann, eingeführt wird, dann gibt es keine Arbeitslosenversicherung & keine gesetzliche Rentenversicherung mehr. Denn die Leute haben ja ihr ‚bedingungsloses‘ #Grundeinkommen.“ https://t.co/d7uyu35Pt9— BGE Eisenach (@bge_esa) March 25, 2020
Es ist schon erstaunlich, dass nach einer solch langen und differenzierten Diskussion über ein Bedingungsloses Grundeinkommen (die jüngere seit 2004) ein solch erfahrener Politiker wie Gregor Gysi solch undifferenzierte Äußerungen zum Besten gibt. Nachlässigkeit oder mutwilliges Zerrbild einer Idee? Wenn er gesagt hätte, dass sich mit einem BGE die bisherigen Sozialversicherungssysteme anders darstellen, eine andere Bedeutung haben und deswegen ihre zukünftige Ausgestaltung eine andere sein könnte, das wäre ein bedenkenswerter Hinweis gewesen. Wo es ein BGE gibt, hat die Rentenversicherung nicht mehr dieselbe Aufgabe wie heute, ist eine Grundsicherung in der heutigen Form nicht mehr notwendig. Das wäre aber wohl zu viel der Differenzierung.
Sascha Liebermann
