…ein informativer Beitrag auf den Nachdenkseiten von Jens Berger, der sich damit beschäftigt, wie verschiedene Beiträge auf Welt Online sich bemühen, die Vermögens- und Einkommensungleichheit kleinzureden bzw. zu rechtfertigen und dies mit Hilfe unbrauchbarer Daten tun.
Irreführender Titel und doch gute Zusammenfassung – Business Insider zum Grundeinkommensversuch in Finnland
Manchmal wundert man sich, wie es möglich ist, einen Beitrag mit einer Überschrift zu versehen, dessen Inhalt in eine andere Richtung weist. Das trifft für einen Beitrag von Aria Bendix auf Business Insider Deutschland zu, der mit „Das finnische Experiment zum Grundeinkommen ist gescheitert — Forscher wollen nun den Grund gefunden haben“ übertitelt ist. Der Titel schließt damit an manch verwirrenden Bericht über das Projekt an, bietet aber im Beitrag selbst eine differenzierte Übersicht dazu, wie das Projekt in politische Mühlen geraten ist.
Den vorläufigen Bericht der Finnischen Sozialversicherungsbehöre Kela finden Sie hier.
Eine treffende Wiedergabe des Berichts hier.
Siehe unsere früheren Beiträge dazu hier.
Sascha Liebermann
Stefan Sell zur Nicht-Inanspruchnahme der Grundsicherung im Alter
Ein weiteres Schlaglicht auf die Menschen hinter der Dunkelziffer der harten #Altersarmut: Zur Nicht-Inanspruchnahme der #Grundsicherung im Alter: https://t.co/K8tZyN9r9m pic.twitter.com/bvdj28CsHh
— Stefan Sell (@stefansell) December 9, 2019
Siehe auch hier.
„Beyond Slavery“ – Cartoon explains Universal Basic Income
„The World is automating…“
„The UK could be on the verge of a major Universal Basic Income trial“…
…schreibt Gian Volpicelli auf wired.
„Das BGE hat es in den Beschluss […] geschafft“ – ja, aber nur als Stilllegungsprämie
https://twitter.com/IsAutonomous/status/1203762164055584768
Bei aller Sympathie dafür, Veränderungen zu wagen, entsprechen sie doch der Rhetorik nicht. Das „Bürgergeld“ kann, wohlwollend gelesen, als unantastbares Existenzminimum gelesen werden. Doch zugleich gibt es Mitwirkungspflichten, die sich aus der „Teilhabevereinbarung“ ergeben. Abgesehen davon bezeugt der gesamte Beschluss schon in der Reihung des Titels, dass die SPD am verengten Begriff von Arbeit festhält und damit Leistung in Erwerbstätigkeit gerade entwertet. Siehe dazu meinen Kommentar hier.
Sascha Liebermann
„Arbeit sei mehr als Geld verdienen“ – genau das spricht für ein Bedingungsloses Grundeinkommen, nicht dagegen…
„Heil warnte vor einem bedingungslosen Grundeinkommen, …. Arbeit sei mehr als nur Geldverdienen“
Info @hubertus_heil: In Deutschland wird 35 % mehr Zeit für unbezahlte Arbeit als für Erwerbsarbeit aufgebracht.
Arbeit gibt es genug. Einkommen fehlt. #BGEhttps://t.co/PZJyOeW2qj— Susanne Wiest (@susannewiest) 8. Dezember 2019
„Das passiert, wenn man bettelarmen Menschen 1000 Dollar gibt“…
…schreibt der Stern über das Projekt von GiveDirectly in Kenia. Siehe dazu auch hier.
„Universal basic income: a way through the storm?“…
…mehrere Beiträge namhafter Autoren dazu auf openDemocracy.
