„Von Arbeit und Muße“…

…ein Beitrag von Ulrike Gebhardt auf riffreporter über den Zusammenhang von Leistungsfähigkeit und Muße. Bei all den Beispielen, die sie für eine disziplinierte, fokussierte Haltung aufführt, deren Komplement ausgedehnte Muße ist, spielt auf letztere Seite das Spielen mit den eigenen Kindern, die in den meisten der genannten Beispiele vorhanden waren, eine erstaunlich geringe Rolle. Gerade sie … “Von Arbeit und Muße“… weiterlesen

Muße als Bedrohung?

So zumindest könnte man Äußerungen wie die des „global managing partner“ von McKinsey, Dominic Barton, deuten, die er anlässlich einer Konferenz an der Universität St. Gallen getätigt haben soll: „Für mich wäre es ein Alptraum, einfach am Strand zu sitzen und nichts zu tun“ (Quelle: Letzebuerger Journal) Das verbindet er mit dem Bedingungslosen Grundeinkommen, obwohl … Muße als Bedrohung? weiterlesen

„Wir sollten wieder Tagträume im Büro haben“ – Über missverstandene Selbstverwirklichung und Muße…

…darüber sprach das Schweizer Fernsehen SRF mit dem Arbeitspsychologen Theo Wehner. Besonders interessant sind zwei Passagen. Die erste beschäftigt sich mit dem Streben nach Selbstverwirklichung, das heute eine so bedeutende Rolle spiele: SRF: „Warum überbeanspruchen wir uns so sehr? Die Konsequenz ist ja, dass wir vielleicht irgendwann krank werden.“

„Das Leben kann nicht nur darin bestehen, sich den Arsch aufzureissen“…

…sagt der Schriftsteller Thomas Meyer in einem Interview mit Tsüri. Hier ein Auszug: „Arbeitest du auch des Geldes wegen? Schau, wenn du mir die Frage stellst «Wofür arbeitest du?», dann würde ich sagen: «Ich arbeite für meine Freude.» Und wenn du mich fragst: «Wofür arbeitest du wirklich?», dann sage ich: «Es besteht wohl der Verdacht, dass … “Das Leben kann nicht nur darin bestehen, sich den Arsch aufzureissen“… weiterlesen

Demokratie – ohne sie zu thematisieren: Rückblick auf eine Diskussion mit Ulrike Herrmann…

…im Deutschen Historischen Museum, zu der sie und ich am 7. Juli eingeladen waren. Dass Ulrike Herrmann von einem Bedingungslosen Grundeinkommen nicht viel hält, auch wenn sie die Ziele teilt, die einige damit verfolgen, daraus machte sie kein Hehl (siehe z. B. hier und hier). Ihr Einwand richtete sich vor allem darauf, dass es nicht … Demokratie – ohne sie zu thematisieren: Rückblick auf eine Diskussion mit Ulrike Herrmann… weiterlesen

„FIRE! – Mit 40 in Rente Leben jenseits der Erwerbsarbeit“…

…ein Feature von Kai Adler im Deutschlandfunk Kultur in der Reihe „Zeitfragen“, das heute, um 19.30 Uhr, gesendet wird (Nachtrag: Hier geht es zum Podcast). Für das Feature wurde unter anderen auch Sascha Liebermann interviewt. Aus der Ankündigung: „In Rente schon mit Ende 30 – Anhänger der aus den USA kommenden FIRE-Bewegung haben sich diesen … “FIRE! – Mit 40 in Rente Leben jenseits der Erwerbsarbeit“… weiterlesen

„Der Arbeitgeber wird zum Gott“…

…ein zugespitzes Zitat aus einem Interview mit dem ehemaligen Investmentbanker Rainer Voss („The Master of the Universe“), in dem die differenziertere Passage so klingt: „In dieser Finanzblase habe ich ganz grundlegende normale Lebensfähigkeiten verloren. Die Fetischisierung der Arbeit ist, denke ich, ein gesamtgesellschaftliches Problem: wir sind unfähig zum Müßiggang. Heute bezeichne ich mich als Privatier; … “Der Arbeitgeber wird zum Gott“… weiterlesen

„Ein besseres Leben für alle oder das Ende des Sozialstaats?“ – wieder einmal Precht gegen Butterwegge…

…oder auch anders herum diesmal beim Deutschlandfunk Kultur. Hier geht es zum Podcast. Woran liegt es, dass wirklich häufig dieselben Fürsprecher oder Kritiker aufeinandertreffen? Wäre es nicht einmal interessant, ungewöhnliche Konstellationen oder auch andere Positionen zu Wort kommen zu lassen, um so die Differenziertheit der Debatte deutlich zu machen? Wo geht es einmal um Bedingungsloses … “Ein besseres Leben für alle oder das Ende des Sozialstaats?“ – wieder einmal Precht gegen Butterwegge… weiterlesen