„Die Arbeit geht uns nicht aus“…

…ein Beitrag von Tina Groll auf Zeit Online, der dann doch ob der Entwicklung am Arbeitsmarkt kritischer ist, als der Titel es erkennen lässt. Am Ende jedoch wieder der Glaubenssatz, dass uns die Digitalisierung mehr Arbeitsplätze entstehen lasse, als durch sie wegfielen. Eine Glaubensfrage eben, über die nichts Gewisses ausgesagt werden kann. Siehe auch hier.

„Jüngere können vielleicht schneller arbeiten, aber Ältere kennen die Abkürzung“…

…die andere Seite des ach so guten Arbeitsmarktes schreibt Spiegel Online:

„Auf 60 Prozent seiner Anschreiben habe er noch nicht mal eine Absage bekommen, erzählt er. Nur ein einziges Mal sei er zum Vorstellungsgespräch eingeladen worden. Und was aus der Stelle wurde, weiß er nicht. Auf Nachfragen reagierte niemand. „So kann man nicht mit Leuten umgehen“, sagt er.“

Ist das ein Zeichen für Fachkräftemangel?

Und weiter heißt es im Artikel:

„Nur eines, das könne er sich gar nicht vorstellen: Hartz IV zu beantragen. „Das mach ich nicht. Da hab‘ ich eine Schranke“, sagt Rohrmann.“

Dieser Erniedrigung will er sich nicht aussetzen, die viele für so gerechtfertigt halten. Hieran wird deutlich, was ein Bedingungsloses Grundeinkommen leisten könnte.

Sascha Liebermann