„…ungeeignet zum Lückenstopfen…“ – mit einem BGE gibt es aber keine Lücken

„46 % der Bevölkerung lebten 2021 von eigener Erwerbstätigkeit“…

…ist die Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes übertitelt und enthält alle Fallstricke, die mit einer solchen Betrachtung verbunden sind und mit einem Blick auf die Zeitverwendungsstudien (siehe auch hier und hier) erst an Deutlichkeit gewinnen.

Denn, so bedeutend Erwerbstätigkeit als Einkommensquelle ist, von der man „leben“ kann, so sehr neigt diese Betrachtung dazu, die anderen Tätigkeiten zu übersehen, von denen man ebenso „lebt“, die aber nicht erwerbsförmig sind, die sogenannte „unbezahlte Arbeit“.

Sascha Liebermann

NZZ schnappt sich Knallerzitat eines SVP-Mitglieds,…

…die im Beitrag versammelten Stimmen sind differenziert und bieten nachvollziehbare Einwände.

Zur Problematik solcher Versuche, siehe hier.

Sascha Liebermann

Eine legitime Antwort…

…und zugleich muss ein Unternehmen dennoch darauf wertlegen, dass ein Mitarbeiter zu den Aufgaben und dem Kollegialverständnis passt. Mit einem BGE könnte das erheblich einfacher sein, weil eine Bewerbung nicht mehr in demselben Maße nötig wäre, um „Rechnungen [zu] zahlen“. Das wäre eine entscheidende Voraussetzung dafür, Bewerbungsgespräche für beide Seiten zu erleichtern und alle Karten auf den Tisch zu legen – ganz im Dienste des Zweckes, Güter- und Dienstleistungen bereitzustellen und das unter den bestmöglichen Bedingungen zu tun, statt Lebenszeit ineffektiv und ineffizient zu vernutzen.

Sascha Liebermann

Kinderarmut, Elternarmut – Kindergrundsicherung?

Siehe unsere Beiträge zur Kindergrundsicherung hier.

Sascha Liebermann

Wie nennt man es, wenn man anderen abspricht zu wissen, was sie tun?

Treffender Kommentar von Michael Sienhold.

Sascha Liebermann

Stilllegungsprämie…

…unter dieses Schlagwort passt die Kritik, die hier an einem bestimmten Einwand gegen ein BGE zitiert wird (siehe auch hier). Die Vorstellung, Bürger ließen sich mit einem BGE den Schneid abkaufen, sich für ihre Interessen einzusetzen, ist eine nicht nur steile These, sie zeugt auch von erheblichem Paternalismus. Er zeigt sich aber nicht nur darin anzunehmen, dass dieser Fall eintreten könnte, sondern besonders darin, dass dieser Fall nicht eintreten dürfte – als ließe es sich verhindern, wenn Bürger sich den Schneid abkaufen ließen.

Sascha Liebermann