„Grundeinkommen „ungeeignet zum Lückenstopfen“ sagt die Regierung als Reaktion auf unsere Forderung nach #Grundeinkommen in der Krise:https://t.co/uPFX9oSUqZ
Die Regierung verkennt das Potential des #BGE vollkommen.
Mit Bedingungslosem Grundeinkommen gibt es keine „Lücken“ mehr. https://t.co/ZNcvDUUsDb— Susanne Wiest (@susannewiest) March 31, 2022
„46 % der Bevölkerung lebten 2021 von eigener Erwerbstätigkeit“…
…ist die Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes übertitelt und enthält alle Fallstricke, die mit einer solchen Betrachtung verbunden sind und mit einem Blick auf die Zeitverwendungsstudien (siehe auch hier und hier) erst an Deutlichkeit gewinnen.
Denn, so bedeutend Erwerbstätigkeit als Einkommensquelle ist, von der man „leben“ kann, so sehr neigt diese Betrachtung dazu, die anderen Tätigkeiten zu übersehen, von denen man ebenso „lebt“, die aber nicht erwerbsförmig sind, die sogenannte „unbezahlte Arbeit“.
Sascha Liebermann
NZZ schnappt sich Knallerzitat eines SVP-Mitglieds,…
«Der Grundstein unseres Wohlstands ist nicht faules Herumsitzen, sondern Arbeit.»
Die Stadt #Zürich streitet über das bedingungslose #Grundeinkommen.
Von @NZZzuerich.https://t.co/rSGmlavkok
— Neue Zürcher Zeitung (@NZZ) March 31, 2022
…die im Beitrag versammelten Stimmen sind differenziert und bieten nachvollziehbare Einwände.
Zur Problematik solcher Versuche, siehe hier.
Sascha Liebermann
Eine legitime Antwort…
„Weil ich meine Rechnungen zahlen muss und bei euch eine Stelle frei ist“ sollte eine legitime Antwort auf die Frage sein, warum man sich gerade auf diese Stelle beworben hat. Absurd wie jeder Arbeitgeber erwartet, dass seine ausgeschriebene Stelle der absolute Traumjob ist.
— Fabian (@bininbern) March 24, 2022
…und zugleich muss ein Unternehmen dennoch darauf wertlegen, dass ein Mitarbeiter zu den Aufgaben und dem Kollegialverständnis passt. Mit einem BGE könnte das erheblich einfacher sein, weil eine Bewerbung nicht mehr in demselben Maße nötig wäre, um „Rechnungen [zu] zahlen“. Das wäre eine entscheidende Voraussetzung dafür, Bewerbungsgespräche für beide Seiten zu erleichtern und alle Karten auf den Tisch zu legen – ganz im Dienste des Zweckes, Güter- und Dienstleistungen bereitzustellen und das unter den bestmöglichen Bedingungen zu tun, statt Lebenszeit ineffektiv und ineffizient zu vernutzen.
Sascha Liebermann
„Das Bürgergeld – Einstieg in das (bedingungslose) Grundeinkommen?“…
Kinderarmut, Elternarmut – Kindergrundsicherung?
Wichtiger Beitrag von @nisfantastic:
„Aus meiner Sicht ist es quasi unmöglich, Kinderarmut von der Armut der Eltern zu entkoppeln. Wie soll das gehen?“
Die Eltern müssen gut abgesichert sein, dann sind es die Kinder auch.
Auch deswegen: Bedingungsloses #Grundeinkommen für alle. https://t.co/BCxsrm5QY9— Susanne Wiest (@susannewiest) March 30, 2022
Siehe unsere Beiträge zur Kindergrundsicherung hier.
Sascha Liebermann
Erich-Fromm-Preis 2022 an Ueli Mäder
Zur Dokumentation der Preisverleihung durch die Erich Fromm Gesellschaft sowie die Laudatio von Roger de Weck und die Rede des Preisträgers geht es hier. In beiden Reden spielt das Grundeinkommen eine Rolle.
Wie nennt man es, wenn man anderen abspricht zu wissen, was sie tun?
https://t.co/IOF0Z0EL7s@Janine_Wissler:
„Ich lehne es (das #BGE) ab, auch weil es eine ungerechte Verteilung von Arbeit zementieren würde.“Es zementiert keine Verteilung von Arbeit. Es stärkt unser aller Entscheidung, ja oder nein zu ihr zu sagen. #Grundeinkommen
— BGE Eisenach (@bge_esa) January 19, 2022
Treffender Kommentar von Michael Sienhold.
Sascha Liebermann
Erwerbszentrierung, Haushaltsprinzip und Voreingenommenheiten – Einblicke
(2/8) pic.twitter.com/lPDb4cxebR
— Sanktionsfrei (@sanktionsfrei) March 24, 2022
Stilllegungsprämie…
„Geradezu grotesk die Vorhersage, ‚dass ein bedingungsloses #Grundeinkommen das Begehren vergällte, an der Gestaltung von Zukunft teilzunehmen …wie Almosenbrot ein bitteres Brot.‘ Da fällt es schwer, bloß einen Irrtum zu unterstellen.“#BGE
— BGE Eisenach (@bge_esa) March 24, 2022
…unter dieses Schlagwort passt die Kritik, die hier an einem bestimmten Einwand gegen ein BGE zitiert wird (siehe auch hier). Die Vorstellung, Bürger ließen sich mit einem BGE den Schneid abkaufen, sich für ihre Interessen einzusetzen, ist eine nicht nur steile These, sie zeugt auch von erheblichem Paternalismus. Er zeigt sich aber nicht nur darin anzunehmen, dass dieser Fall eintreten könnte, sondern besonders darin, dass dieser Fall nicht eintreten dürfte – als ließe es sich verhindern, wenn Bürger sich den Schneid abkaufen ließen.
Sascha Liebermann
