„Ohne Ehrenamtliche wäre die Lebensqualität ruckzuck im Eimer“…

…so der Titel eines Interviews mit Franz Müntefering in den Ruhr Nachrichten. Müntefering hebt dabei die Bedeutung von Ehrenamtlichen für viele Aufgaben im Gemeinwesen heraus, die Haushaltstätigkeiten, die einen viel höheren Umfang an Stunden in Anspruch nehmen, erwähnt er nicht.

Siehe hier und eine ausführliche Fassung hier, einen Kommentar von Stefan Sell hier, von mir hier und hier.

Was sagt der ehemalige SPD-Vorsitzende zum BGE?

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„Ohne Ehrenamt ginge die Welt zugrunde“ – ohne Haushaltstätigkeiten erst recht…

…das sei anlässlich eines Beitrags von Stephan-Andreas Casdorff im Tagesspiegel ergänzt, der zu recht auf die Bedeutung des Ehrenamtes hinweist und dabei eine mindestens ebenso wichtige Aufgabe nicht erwähnt: die sogenannten Haushaltstätigkeiten, die den größten Teil der „unbezahlten Arbeit“ ausmachen. Was Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Kulturrats sagte „Ohne eine neue Bundesregierung scheinen wir gut monatelang auskommen zu können, ohne das Ehrenamt der Vielen würden wir es keinen einzigen Tag schaffen“ gilt in noch größerem Maße – in Stunden gemessen – für Haushaltstätigkeiten. Siehe die Studien zur Zeitverwendung des Statistischen Bundesamtes.

Was ist Leistung? Martin Schulz antwortet auf die Frage einer Mutter

Vor wenigen Tagen haben wir auf diese Diskussionssendung mit dem SPD-Kanzlerkandidaten schon hingewiesen. An der Reaktion von Martin Schulz wird deutlich, dass er zwar davon beeindruckt scheint, was die fragende Mutter leistet, aber hilflos darauf antwortet. Was nützt dieser Mutter – und den Kindern – eine stärkere Anerkennung der Erziehungszeiten in der Rentenversicherung oder mehr außerhäusliche Kinderbetreuung, wenn sie in der Gegegenwart Zeit und Möglichkeiten benötigt, um für ihre Kinder dasein zu können.