„Die Verteilung der Löhne und Gehälter in Deutschland“…

…ein Interview mit Roland Günther vom Statistischen Bundesamt. Günther erläutert auch, weshalb der Median ein hilfreiches Maß ist, um zu ermitteln, wie die Verteilung sich darstellt, anders als der arithmetische Mittelwert, der für die Bestimmung des Durchschnittseinkommens verwendet wird, das höher ausfällt als das Medianeinkommen.

„Ohne Ehrenamt ginge die Welt zugrunde“ – ohne Haushaltstätigkeiten erst recht…

…das sei anlässlich eines Beitrags von Stephan-Andreas Casdorff im Tagesspiegel ergänzt, der zu recht auf die Bedeutung des Ehrenamtes hinweist und dabei eine mindestens ebenso wichtige Aufgabe nicht erwähnt: die sogenannten Haushaltstätigkeiten, die den größten Teil der „unbezahlten Arbeit“ ausmachen. Was Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Kulturrats sagte „Ohne eine neue Bundesregierung scheinen wir gut monatelang auskommen zu können, ohne das Ehrenamt der Vielen würden wir es keinen einzigen Tag schaffen“ gilt in noch größerem Maße – in Stunden gemessen – für Haushaltstätigkeiten. Siehe die Studien zur Zeitverwendung des Statistischen Bundesamtes.

Der Arbeitsmarkt, der Arbeitsmarkt – Erwerbstätige versus Arbeitsvolumen

Das Statistische Bundesamt meldete in eine Pressemitteilung „Über 44 Millionen Erwerbstätige im 2. Quartal 2017“. Zugleich – ohne dass dies in die Überschrift aufgenommen wurde – meldete es:

„Die Zahl der durchschnittlich geleisteten Arbeitsstunden je Erwerbstätigen verringerte sich nach ersten vorläufigen Berechnungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit im zweiten Quartal 2017 im Vergleich zum zweiten Quartal 2016 um 1,9 % auf 321,2 Stunden. Das gesamtwirtschaftliche Arbeitsvolumen – also das Produkt aus Erwerbstätigenzahl und geleisteten Stunden je Erwerbstätigen – sank im selben Zeitraum um 0,4 % auf rund 14,2 Milliarden Stunden“.

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