Frage beantwortet? Fabio de Masi nochmals zu Jobgarantie, Grundsicherung und unbezahlte Arbeit

Fabio de Masi hat auf Eric Manneschmidts Rückfrage geantwortet. Ohne nun einordnen zu wollen, ob diese Antwort darauf bezogen zutreffend ist, enthält sie dennoch Ansatzpunkte, die für die Diskussion um eine Jobgarantie wichtig sind. De Masi schreibt: „Die Jobgarantie ist ein zusätzliches Angebot und soll Menschen, die arbeiten können und wollen, eine sinnvolle Tätigkeit verschaffen. Sie … Frage beantwortet? Fabio de Masi nochmals zu Jobgarantie, Grundsicherung und unbezahlte Arbeit weiterlesen

„Unbezahlte Arbeit“ – die Frage ist nur, wie einem anderen Verhältnis dazu der Boden bereitet werden könnte…

Und warum? Irgendjemand muss es eben tun, weder das Kinder bekommen noch das sich kümmern lässt sich nebenbei erledigen. Wir können nicht über #equalpay reden ohne über #equalcare zu reden. https://t.co/6C5NakCheV — Barbara Vorsamer (@vorsamer) March 4, 2020 …gemeinhin wird das durch die Erhöhung der Erwerbsquote angestrebt, nicht durch die Relativierung von Erwerbstätigkeit. Das würde … “Unbezahlte Arbeit“ – die Frage ist nur, wie einem anderen Verhältnis dazu der Boden bereitet werden könnte… weiterlesen

Unbezahlte Arbeit, „vorgeschützte Methodenkritik“ und die Verführbarkeit von Diskutanten

Wichtige Gedanken zur #OxfamStudie #Care #UnbezahlteArbeit #Arbeit als Begriff@InaPraetorius @Care_Revolution @equalcareday @antjeschrupp https://t.co/prdv3FJN4l — Elfriede Harth (@ElfriedeHarth) February 1, 2020 Unter diese Überschrift muss man wohl eine Diskussion – oder eher: Diskussionsverweigerung, Schubladendenken oder gar Feindbildpflege – verbuchen, die Elfriede Harth mit ihrem Tweet ausgelöst hat, der auf meinen Beitrag zur begrenzten Aussagekraft von sogenannten Zeitverwendungsstudien hinweist. … Unbezahlte Arbeit, „vorgeschützte Methodenkritik“ und die Verführbarkeit von Diskutanten weiterlesen

„Unbezahlte Arbeit“ messen – ohne das Beziehungsgefüge zu erfassen

Jüngst wurde in den Medien, hier z. B. in der Tagesschau, über die Oxfam-Studie zu sozialer Ungleichheit weltweit berichtet. Darin ging es auch um den Umfang „unbezahlter Arbeit“, der täglich geleistet werde, laut Studie habe er ein Volumen von 12 Mrd. Stunden pro Tag weltweit. Geleistet werden sie überwiegend von Frauen und Mädchen. Das ist nicht überraschend, … “Unbezahlte Arbeit“ messen – ohne das Beziehungsgefüge zu erfassen weiterlesen

„Unbezahlte Arbeit“ und ihr Wert…

…darüber schrieb Gabriele Voßkühler in einem Beitrag (hier), der dann leicht überarbeitet noch einmal wenige Tage später Anfang Januar (hier) auf Welt online erschienen ist. Obwohl mit Gabriele Winker und Antje Schrupp zwei Befürworterinnen des Bedingungslosen Grundeinkommens zitiert werden, bleibt der Vorschlag selbst unerwähnt. Eine ausführliche Betrachtung aus Sicht der Statistik finden Sie hier, Kommentare … “Unbezahlte Arbeit“ und ihr Wert… weiterlesen

Die Maxime „Von der eigenen Hände Arbeit leben“ übersieht die Abhängigkeit durch Arbeitsteilung und unbezahlte Vorleistungen anderer

Weil es eine Illusion ist, dass sie ohne unbezahlte Vorleistungen anderer auf Ihren zwei Beinen stehen können. Weil es kein Sozialtransfer, sondern ein Grundrecht ist – wie Ihnen heute auch schon der Grundfreibetrag in der Einkommensteuer gewährt wird. #BGE (MS) — BGE Eisenach (@bge_esa) February 27, 2021 Siehe hierzu auch unseren früheren Beiträge zum Kostgänger-Argument. … Die Maxime „Von der eigenen Hände Arbeit leben“ übersieht die Abhängigkeit durch Arbeitsteilung und unbezahlte Vorleistungen anderer weiterlesen

„Abschied von der Arbeitsgesellschaft?“ In der Tat „unaufgeregt“…

https://t.co/dkPNDP8ceP Unaufgeregtes Gespräch zum #BGE mit der Soziologin Dorothee Spannagel im @dlfkultur. Kaum Erhellendes…aber immerhin auch kaum negativ Voreingenommenes#Grundeinkommen — BGE Eisenach (@bge_esa) June 4, 2022 …und äußerst sachlich, ein paar Anmerkungen liegen dennoch nahe. Gleich zu Beginn sagt Frau Spannagel, ein BGE komme dem gleich, die Gesellschaft von Grund auf umzukrempeln – ist das … “Abschied von der Arbeitsgesellschaft?“ In der Tat „unaufgeregt“… weiterlesen

Es würde auch zu einer Sinnentleerung von Erwerbsarbeit führen,…

„Recht auf Arbeit“ klingt bescheiden, ist aber in einer Marktwirtschaft unrealistisch, es würde eine Planwirtschaft des Arbeitsmarktes erfordern. „Recht auf Einkommen“ = #Grundeinkommen kann der #Sozialstaat garantieren. — Michael Opielka (@MichaelOpielka) April 15, 2022 …wenn es keine Rolle mehr spielte, ob sie für die Bereitstellung von Gütern oder Dienstleistungen gebraucht würde oder nicht, ob sie … Es würde auch zu einer Sinnentleerung von Erwerbsarbeit führen,… weiterlesen

Arbeitsgesellschaft?

Interview mit Hans-Christoph Schmidt am Busch, Professor für Philosophie an der TU Braunschweig, in der Braunschweiger Zeitung. Ich kommentiere ausgewählte Passagen: „[BZ:]Ausgezahlt würde es auch an Menschen, die so vermögend sind, dass sie es eigentlich nicht benötigen. [SaB:] Ja, auch Wohlhabende hätten einen Anspruch darauf. Natürlich ist diese Vorstellung kontrovers: angesichts der gesellschaftlichen Finanzierungsmöglichkeiten, aber … Arbeitsgesellschaft? weiterlesen

Berechtigte Fragen, Unhinterfragtes und Vereinseitigungen – Rainer Hank über Arbeitslosigkeit und Bedingungsloses Grundeinkommen

In einem Gastbeitrag für die Neue Zürcher Zeitung befasst sich Rainer Hank, ehemaliger Leiter der Wirtschafts- und Finanzredaktion der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, mit dem Konzept einer „Work-Life-Balance“ sowie der Diskussion über Bullshitjobs. Seinen Beitrag beginnt er mit dem biblischen Gleichnis von Martha und Maria, um damit einzuführen, dass Arbeit lange einen „schlechten Leumund“ gehabt habe. Allerdings … Berechtigte Fragen, Unhinterfragtes und Vereinseitigungen – Rainer Hank über Arbeitslosigkeit und Bedingungsloses Grundeinkommen weiterlesen