Autor: Sascha Liebermann
Guido van den Berg – ein früher Grundeinkommensbefürworter in der SPD ist verstorben
Wie wir gestern zufällig erfahren haben, ist im Mai dieses Jahres Guido van den Berg (1975-2019), Mitglied der SPD, MdL NRW und in verschiedenen Funktionen der SPD aktiv, verstorben.
Wir haben ihn im Jahr 2006 kennengelernt, in einer frühen Phase der jüngeren Diskussion um ein BGE. Auf seine Einladung hin hielten Thomas Loer und ich Vorträge vor der SPD Rhein Erft (siehe hier und hier). Guido van den Berg zählte zu den wenigen SPD-Mitgliedern, die sich nicht nur für ein BGE interessiert, sondern darüber auch offen diskutiert haben. Seine Rede anlässlich der Podiumsdiskussion (siehe hier) aus dem Jahre 2006 bezeugt dies ebenso wie sein Beitrag gemeinsam mit Bernd Coumanns auf vorwärts.de. Im Jahr 2010 veröffentlichte die SPD Rhein Erft ihr Modell eines BGEs und im selben Jahr fasste der SPD Kreistag einen entsprechenden Beschluss (siehe hier).
Wie weit die SPD Rhein Erft und Guido van den Berg der eigenen Partei voraus war, zeigt sich an den jüngsten Äußerungen der Kandidatin für den Parteivorsitz der SPD, Saskia Esken, die eine Diskussion für ein BGE für äußerst wichtig erachtet.
Frühere Beiträge zur SPD Rhein Erft von uns finden Sie hier.
Weitere Beiträge zum Grundeinkommen auf der Website der SPD Rhein Erft.
Für die Initiative Freiheit statt Vollbeschäftigung
Sascha Liebermann
„Muße und Entschleunigung in den Familien“ – Gabriele von Moers
Filmemacherin Gabriele von Moers:
„Das #Grundeinkommen könnte für Muße und Entschleunigung in den Familien sorgen. Das würde unseren Beziehungen und vor allem den Kindern gut tun.“ #BGE
— BGE Eisenach (@bge_esa) 15. Oktober 2019
Siehe auch „Kann Mann Frau“.
Job guarantee vs. Basic Income – Andrew Yang about the latter
"Senator Sanders' description of a federal jobs guarantee does not take into account the work of people like my wife, who's at home with our two boys, one of whom is autistic."@AndrewYang touts his $1,000-a-month universal basic income policy proposal https://t.co/w79uDO5yp5 pic.twitter.com/69lgnklPIb
— CNN (@CNN) October 16, 2019
„Versuchslabor Armut“…
…eine Dokumentation auf 3sat über die Forschung von Esther Duflo, die jüngst gemeinsam mit Kollegen den „Nobelpreis für Wirtschaft“ zugesprochen bekam.
„Wer gute Arbeit fördern will, muss ein bedingungsloses Grundeinkommen fordern“…
…ein Interview mit Philip Kovce auf vorwärts.de.
„Was lange währt, wird endlich gut!“ – in der SPD bewegt sich etwas…
…in Sachen Grundeinkommen, schreibt Michael Levedag auf der Website des Netzwerks Grundeinkommen. Er bezieht sich auf die Äußerungen von Saskia Eskens (siehe auch hier) die sich nun wiederholt zum Bedingungslosen Grundeinkommen geäußert hat und die gemeinsam mit Norbert Walter-Borjans für den Vorstand kandidiert. Levedag erinnert auch an die SPD Rhein Erft, die schon vor etlichen Jahren einen Beschluss in Sachen BGE getroffen hat.
Sascha Liebermann
„In 1950, the ultra-wealthy paid 70% of their income in taxes“
„Arbeitslosigkeit: Jeder Vierte bezieht nach dem Jobverlust Hartz IV“…
…schreibt O-Ton-Arbeitsmarkt.
Friedrich Merz hat das Bedingungslose Grundeinkommen fast verstanden…
https://t.co/Xp0c4mYfUp@_FriedrichMerz bei der @Junge_Union: #BGE-Befürwortung basiere auf „erfundenen Gerechtigkeitslücken“.
Es sei also gerecht, wenn jemand das nicht hat, was er/sie sowieso zum Leben braucht. Dann ist nichts mehr ungerecht außer ein höherer Spitzensteuersatz?— BGE Eisenach (@bge_esa) 13. Oktober 2019
…er will es aber nicht haben und redet über erfundene Gerechtigkeitslücken. Vielleicht sollte er einmal ein Hartz IV-Praktikum machen oder sich daran erinnern, was es heißt, für Kinder da zu sein zuhause und was daraus folgt, wenn man es über eine längere Zeit getan hat.
Sascha Liebermann
