Barack Obama über Künstliche Intelligenz und Bedingungsloses Grundeinkommen

Auch wenn sein Nachfolger das anders sehen mag, so hat Barack Obama in einem Interview doch – vorsichtig und treffend – die Einschätzung abgegeben, dass auch die USA in den nächsten zehn bis zwanzig Jahren nicht um die Debatte um ein Bedinungsloses Grundeinkommen herum kommen, wenn anders menschliche Kreativität und Fürsorge angesichts der Automatisierung routinisierbarer Tätigkeiten erhalten bleiben sollen und überflüssige werdende Arbeit nicht zur – nicht nur ökonomischen – Abwertung der Menschen, die sie bisher ausübten, führen soll. Sein Fehler war, dass er das nicht offensiv vertreten und als Auftrag an seine gewünschte Nachfolgerin weitergereicht hat…

Thomas Loer

„Wir dürfen nicht in Angststarre verfallen“…

…ein Interview mit Bundesministerin Andrea Nahles über Digitalisierung, gute Arbeit und das Bedingungslose Grundeinkommen. Mehrfach wird sie auf ihre ablehnende Haltung zum BGE angesprochen. Da die Interviewerin es jedoch nur in Verbindung mit den Folgen der Digitalisierung einführt, reagiert entsprechend Andrea Nahles damit, die Entwicklung anders einzuschätzen. Diese Entgegnungen stehen auf schwachen Füßen, die Engführung von BGE und Digitalisierung aber ebenso, wenn immer auf Studien hingewiesen wird, die eine dramatische Entwicklung erwarten lassen. Das BGE bedarf dieser Verknüpfung nicht, um relevant zu sein, gleichwohl wären wir damit gut vorbereitet, welche Auswirkungen die Digitalisierung auch immer haben wird.

Sascha Liebermann

„Der Roboter putzt, der Mensch lebt vom Grundeinkommen“…

…ist ein Artikel über den Stand der Forschung zu und die Nutzung von Künstlicher Intelligenz übertitelt, der bei Spiegel Online erschienen ist. Er geht auf einen Bericht der Stanford-University zurück, der hier eingesehen werden kann.

Der Artikel schließt mit folgenden Worten: „Ob die Prognosen der Forscher eintreten werden, ist natürlich unklar. So wie kaum jemand das Internet vor dessen Entstehung vorhergesagt hat, so kann es auch im Bereich KI passieren, dass sich die Technik und die Gesellschaft anders entwickeln wird, als derzeit gedacht. Das wissen die Forscher natürlich selbst, in fünf Jahren wollen sie deshalb einen neuen Bericht mit dem aktuellen Stand der KI veröffentlichen.“