„Die Zukunft der Arbeit politisch gestalten – aber wie?!“…

…eine Diskussion im Rahmen der Sendung „Breitband“ in Deutschlandfunk Kultur mit:

Timo Daum, Autor des Buches „Das Kapital sind wir. Zur Kritik der digitalen Ökonomie“
Prof. Dr. Nicole Mayer-Ahuja, Direktorin am Soziologischen Forschungsinstitut an der Universität Göttingen (SOFI)
Seit nunmehr 50 Jahren wird am Institut darüber geforscht, wie sich Gesellschaft und damit auch Arbeit durch den technologischen Wandel verändert.
Gerrit von Jorck, Dipl.-Volkswirt, promoviert an der TU Berlin über Zeitwohlstand und Postwachstumstheorien

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„Das Kreuz mit den Sanktionen im Hartz IV-System“ und die Menschenbildfrage…

…darüber schreibt Stefan Sell wieder einmal in einem sehr informativen Beitrag (siehe auch sein Interview im Deutschlandfunk).

Es gehe bei der Haltung gegenüber Sanktionen, die ganz der „Fördern und Fordern“-Logik entsprechen, um zwei verschiedene Menschenbilder. Auf der einen Seite fänden sich diejenigen, die Sanktionen für notwendig halten, auf der anderen die, die die Drangsalierung kritisieren. Obwohl das Bundesverfassungsbericht die Unverfügbarkeit des Existenzminimums sicher gestellt habe und nun schon mehrere Jahre eine Vorlagebeschluss des Sozialgerichts Gotha beim BVerfG auf eine Entscheidung wartet, gelte bislang, dass das Existenzminimum eben doch verfügbar sei – d. h. gekürzt werden könne. Sell hofft auf das Bundesverfassungsgericht – darauf hofft man in Deutschland oft, doch letztlich ist der politische Wille ausschlaggebend (siehe zur Kritik an der Überhöhung des Bundesverfassungsgerichts den Beitrag von Ingeborg Maus hier und hier). Wer nun ernst machen will damit, Sanktionen der Vergangenheit angehören lassen zu wollen, kommt nicht umhin, sich mit ihrem Zweck zu beschäftigen, denn auch vor der Agenda 2010 waren Sanktionen schon vorgesehen (siehe hier). Wer sie also nicht mehr haben will, muss über ein Bedingungsloses Grundeinkommen reden.

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Strukturschwache Regionen – und eine einfache Antwort auf ein anhaltendes Problem…

…wenn man nur bereit ist, statt zweckgebundener Subventionen personengebundene Leistungen in Betracht zu ziehen (siehe auch hier und hier). Eine solche Antwort wäre ein Bedingungsloses Grundeinkommen, da es vielfältige Möglichkeiten eröffnet. Siehe den Beitrag „Ostdeutschland verliert seine Bewohner“ in der Leipziger Volkszeitung über ein Gespräch mit dem Ost-Beauftragten der Bundesregierung, Christian Hirte.