„…solange wir ein Wirtschaftssystem haben, so wie wir es haben…“

Und noch eine Frage an @tom_krebs_ : Der grösste Sektor hat nicht die Form von „Jobs“. Wenn #Jobguarantee trotzdem besser ist als #BGE (Min. 21-25), wie kriegen wir dann den grössten Sektor in Job-Form? #economyiscare — Ina Praetorius (@InaPraetorius) June 8, 2021 …sieht Tom Krebs ein Bedingungsloses Grundeinkommen kritisch, solange wir ein System haben, in … “…solange wir ein Wirtschaftssystem haben, so wie wir es haben…“ weiterlesen

„Die Produktivität mancher Bereiche können wir also gar nicht messen“, sagt Mariana Mazzucato…

…in einem Interview auf Zeit Online. Was aber folgt daraus? Sie scheint danach zu streben, eine geeignetere Form des Messens bzw. andere Kritierien dafür zu entwickeln, die dasjenige, was heute nicht erfasst wird, zu erfassen erlauben. Es geht in den folgenden hier kommentierten Passagen um die beschränkte Aussagekraft des Bruttoinlandsprodukts: „ZEIT ONLINE: Wieso sollten sich solche verlagerten Effekte … “Die Produktivität mancher Bereiche können wir also gar nicht messen“, sagt Mariana Mazzucato… weiterlesen

Jeremy Rifkin – Mitglied der Stilllegungssorgenfraktion oder einfach widersprüchlich?

In einem Interview über die Folgen der Digitalisierung für die Arbeitswelt, das im Jahr 2017 für die Website der Telekom mit Jeremy Rifkin (hier die englische Fassung des Interviews) geführt wurde, äußerte er sich auch zum Bedingungslosen Grundeinkommen: „[telekom] Some recommend an unconditional basic income. In your opinion, is this an option for the economy of a … Jeremy Rifkin – Mitglied der Stilllegungssorgenfraktion oder einfach widersprüchlich? weiterlesen

Paul Collier und Kevin Kühnert – zwei Interviews, dieselbe Stoßrichtung, „klassische“ Engführung in Sachen Grundeinkommen

Auf der Website 21Zeitgeister veröffentlichen Lucius Maltzan & Simon Nehrer sukzessive Interviews mit Zeitgenossen. Darunter sind auch Interviews, in denen das Bedingungslose Grundeinkommen vorkommt, nachstehend kommentiere ich die Antworten zweier Gesprächspartner, darunter der Entwicklungsökonom Paul Collier und Kevin Kühnert, stellvertretender Bundesvorsitzender der SPD. Was sagt Paul Collier zum Grundeinkommen? „[Frage] Wäre ein bedingungsloses Grundeinkommen das richtige Mittel, um … Paul Collier und Kevin Kühnert – zwei Interviews, dieselbe Stoßrichtung, „klassische“ Engführung in Sachen Grundeinkommen weiterlesen

„…auf beiden Augen blind…“ – ist der Vorschlag einer Jobgarantie

„Grundeinkommen: Auf einem Auge blind“ schreibt Maurice Höfgen, Mitarbeiter im Bundestag. Seine Argumentation gegen das #BGE erweist sich auf beiden Augen blind, denn z.B. die unbezahlte (Care) Arbeit auf der alle Erwerbsarbeit basiert, wird null gesehen.https://t.co/KYJdMTcNpN — Susanne Wiest (@susannewiest) March 1, 2021 Unsere Beiträge zur Jobgarantie finden Sie hier.

Zwar keine neue Einsicht, aber dennoch zutreffend auch anders herum: Wer sich mit Sorgearbeit ernsthaft auseinandersetzt, kommt an einem BGE nicht vorbei…

„Wer sich ernsthaft mit den #BGE-Ideen auseinandersetzt, kommt also an der #Sorgearbeit nicht vorbei. Bei den »Alternativen«, die »dem« BGE entgegengehalten werden, wird der Aspekt der Sorgearbeit aber meist ausgeklammert.“#care #equalcare https://t.co/U4y6iOX1GF — Dr. Sonja Bastin (@SonjaBastin) December 21, 2020 …weil nur es die normative Stellung von Erwerbstätigkeit relativiert und ihren Vorrang aufhebt, der bislang … Zwar keine neue Einsicht, aber dennoch zutreffend auch anders herum: Wer sich mit Sorgearbeit ernsthaft auseinandersetzt, kommt an einem BGE nicht vorbei… weiterlesen

„…dass nicht nur die Rente sicher ist, sondern auch die gesellschaftliche Anerkennung für die eigene Lebensleistung…“

Eine Mutter/ ein Vater vermutlich nicht? Und wer nur 30 Jahre eingezahlt hat, vielleicht Teilzeit oder weniger ( wegen #carework ) der/ die nicht? Oder jemand der krank ist?#Erwerbsarbeit ist wichtig. Aber sie leistet weniger als die Hälfte unseres gesamten Arbeitsvolumen ab. https://t.co/RJcg0EJnL5 — A. M.-v.Einem (@AvEinem) December 12, 2020

Mehr Zeit, aber dennoch rangiert damit Erwerbstätigkeit über anderen Tätigkeiten…

Aus #DieZeit:“Wenn sowohl Männer als auch Frauen 30 Stunden arbeiten, weil das so vorgesehen ist, bleibt automatisch mehr Raum für Gemeinsamkeit und Familie. In der derzeitigen Leistungsorientierung ist das nicht vorgesehen.“#equalcare https://t.co/vHWw2cvwaY — Dr. Sonja Bastin (@SonjaBastin) December 8, 2020 …davon kommen wir nur weg, wenn wir eine Egalisierung von Tätigkeiten ermöglichen. Dazu bedarf es … Mehr Zeit, aber dennoch rangiert damit Erwerbstätigkeit über anderen Tätigkeiten… weiterlesen

Sehr konsequent und gar nicht überraschend im bestehenden Sozialstaat – Existenzsicherung ist nicht „zielgenau“

Habe einen einzigen Satz gefunden, der indirekt auf Care hinweist, aber fast zynisch: Mütter- und Grundrente verringern das Risiko für Altersarmut, jedoch ohne zielgenau zu sein. Eine verbesserte Arbeitsmarktintegration und Bildung beugen der Altersarmut langfristig vor. — Elfriede Harth (@ElfriedeHarth) November 11, 2020