„Papa, trau‘ Dich!“

So lautete der Titel der „Story im Ersten“ am 19. Januar. Die Sendung beschäftigte sich damit, wie Väter heute mit der Herausforderung Elternschaft umgehen. Begleitet wurden Väter, die Elternzeit nahmen – manche kürzer, manche länger – und von ihren Erfahrungen berichteten. Das hätte die Chance geboten, mehr darüber herauszufinden, wie Väter das Hin- und Hergerissensein … „Papa, trau‘ Dich!“ weiterlesen

„Das ‚Alles ist möglich‘-Mantra ist eine Lüge“…

…so ist ein Beitrag im Deutschlandradio Kultur übertitelt, der über das Buch „Die Alles-ist-Möglich-Lüge“ berichtet. Es geht darin um die vermeintliche „Vereinbarkeit“ von Familie und Beruf, der die Autorinnen – Susanne Garsoffsky und Britta Sembach -, wie sie schreiben, selbst aufgesessen sind. Doch, wie wäre es anders möglich? Sie plädieren für mehr Flexibilität der Lebensgestaltung, … „Das ‚Alles ist möglich‘-Mantra ist eine Lüge“… weiterlesen

„…wir wollen, dass jeder sein Leben in Würde selbst finanzieren kann…“

Häufig ist nicht auf den ersten Blick zu erkennen, was jemand vor Augen hat, wenn er von Freiheit spricht – das liegt an den verschiedenen Deutungen von Freiheit. Genaues Hinhören oder -schauen ist gefordert. Jüngst war dies angesichts eines Interviews mit Christian Lindner (FDP) der Fall. Er sprach darin zuerst davon, dass der Mensch sich … „…wir wollen, dass jeder sein Leben in Würde selbst finanzieren kann…“ weiterlesen

Wahlfreiheit, die sogenannte

Wahlfreiheit, ein großes und gewichtiges Wort, das die politischen Auseinandersetzungen um Familie und Bildungswesen dominiert, ganz besonders Betreuungseinrichtungen für Kinder unter (U3) ober über 3 Jahre (Ü3), aber auch die Frage, ob nicht Kinder statt im Kindergarten bei einer Tagesmutter bleiben können sollen. Der Zeitgeist hält die U3-Einrichtungen beinahe einschränkungslos für eine große Errungenschaft, und … Wahlfreiheit, die sogenannte weiterlesen

Die Debatte um das Betreuungsgeld als Symptom

Ausbau von Betreuungsreinrichtungen für Kinder auch unter drei Jahren, Verkürzung von Schul- und Studienzeiten, Förderung der Berufstätigkeit von Eltern, Vereinbarkeit von Familie und Beruf – Entscheidungen, die diese Ziele befördern, werden als Erfolge gefeiert, nicht nur in der Politik. Wir begegnen diesen „Erfolgen“ auch in der Ausweitung von Betreuungszeiten und Betreuungsaltersgruppen in Kindergärten und Kindertagesstätten … Die Debatte um das Betreuungsgeld als Symptom weiterlesen

„Wir wir fleißig wurden“ – doch wie gelangt der Autor zu seiner Deutung und was übersieht er?

Werner Plumpe, Prof. em., Historiker, hat in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung einen Beitrag mit dem Titel „Wie wir fleißig wurden“ veröffentlicht, der sich mit dem Wandel der „Einstellung zur Arbeit“ befasst und in einem historischen Überblick von der Mitte des achtzehnten Jahrhunderts bis in die Gegenwart verfolgt. Darin geht es um das Verständnis von Leistung, … „Wir wir fleißig wurden“ – doch wie gelangt der Autor zu seiner Deutung und was übersieht er? weiterlesen

Gut gemeint, aber auch symptomatisch – „Geld vom Staat“…

„Es gibt verdammt viele Menschen in diesem Land, die wollen Arbeit – auch im Bürgergeld. Deshalb finde ich dieses Verhetzen des Bürgergelds schäbig und falsch“, so @KatjaMast bei @phoenix_de in Richtung Union. pic.twitter.com/xxoBvrKHbf — SPD-Fraktion im Bundestag (@spdbt) November 29, 2023 …als sei das ein Übel oder etwas Verwerfliches. In der Lebenssituation, die Frau Mast … Gut gemeint, aber auch symptomatisch – „Geld vom Staat“… weiterlesen

Wohlwollend: Ahnungslosigkeit, sonst Ignoranz bzw. Herabwürdigung…

https://t.co/sZD36a2R2s…@c_lindner: „bei einer 5-köpfigen Familie, wo niemand arbeitet“ Spricht für sich. #BGE #Grundeinkommen — BGE Eisenach (@bge_esa) August 25, 2023 …, anders lässt sich diese Äußerung von Christian Lindner kaum verstehen. So bezeichnend sie ist, so wenig sollte daraus ein FDP-Bashing folgen, denn die anderen Parteien sehen das ebenso, sonst müssten sie für mehr Zeitsouveränität … Wohlwollend: Ahnungslosigkeit, sonst Ignoranz bzw. Herabwürdigung… weiterlesen

„Das effektivste Mittel gegen Kinderarmut ist“,…

Das @iw_koeln zeigt auf: Das effektivste Mittel gegen Kinderarmut ist, dass Eltern gute Jobs haben. Menschen in dauerhafte und besser bezahlte Arbeit zu bringen, ist die Aufgabe – nicht pauschal mehr Geld vom Steuerzahler. Und natürlich beste Bildung für Kinder. CL pic.twitter.com/Tro6blb8pB — Christian Lindner (@c_lindner) August 22, 2023 …wenn möglichst wenig Zeit für die … „Das effektivste Mittel gegen Kinderarmut ist“,… weiterlesen