Prof. Dr. Sascha Liebermann über den Widerspruch zwischen heutigem Sozialstaat und Demokratie: https://t.co/X3P1ccnBKq
und in der Zuhörung 2 zu #Grundeinkommen konkret:https://t.co/B9cWrdvV9P
Tausend Dank. https://t.co/n8oIbG2XIE— Susanne Wiest ☔️ (@susannewiest) November 3, 2020
Bedingungsloses Grundeinkommen ist Ermöglichungspauschale, aber eine verlässliche
Wir brauchen kein „sinnstiftendes“ #Grundeinkommen, sondern ein bedingungsloses.
Einkommen selbst können nicht Sinn stiften, sondern die Sinnstiftung nur ermöglichen. Genau das macht das #BGE. https://t.co/3mWPxcXnnL
— BGE Eisenach (@bge_esa) November 2, 2020
„Tag des Kultur-Lockdown“ – mit Bedingungslosem Grundeinkommen wäre immerhin ein fester Boden eingezogen
+++ Tag des Kultur-Lockdown+++
Zeigt uns heute um 20.00 Uhr Eure individuell dargestellte Stille mit dem #sangundklanglos und #alarmstuferot.
Je mehr mitmachen desto lauter wird die Stille! #wirgemeinsam #alarmstuferot #onfire #sangundklanglos #redalert #Politik pic.twitter.com/KCZLLzIMg7— AlarmstufeRot (@RotAlarmstufe) November 2, 2020
„Was heißt 1 Monat? Es sind doch 8 Monate bereits“
Was heißt 1 Monat? Es sind 8 Monaten bereits. Künstler werden doch langfristig gebucht und Vorstellungen organisiert, bei den unsicheren politischen willkürlichen Maßnahmen trotz sicherer Hygienekonzepte sind nun Pläne für die Zukunft nicht möglich und sorgen für Existenzängste!
— Roger_Stiefbruder (@RStiefbruder) October 28, 2020
„UBI is freedom from domination“ – Scott Santens writes
The only reason the idea of UBI has ever been divisive is because some people believe that other people should be subordinate to them, and many people agree with them in hopes of gaining that power for themselves. UBI is freedom from domination, via unconditional power to say no. https://t.co/VrGP591wna pic.twitter.com/nNpP2uTXtg
— Scott Santens♂️ (@scottsantens) October 29, 2020
So ist es: „soziale Integration“ geht nur über eine Einkommenssicherung, die an die Person als solche geht; der Zweck des Wertschöpfungsprozess ist nicht, Arbeitsplätze zu sichern oder zu schaffen
Im Unterschied zur „#Jobgarantie“ leistet das #BGE einen entscheidenden Beitrag zur sozialen Integration, weil es Bürger*innen um ihrer selbst und nicht ihrer Funktion willen integriert. I. U. z. „JG“ ist beim #BGE sehr klar, was wahr ist, wenn es der Fall ist. Michael Sienhold
— BGE Eisenach (@bge_esa) October 29, 2020
Siehe unsere Beiträge zur Jobgarantie hier.
Sascha Liebermann
„Nur mit BGE schließen wir den schweren sozialen Schaden aus, dass es jemand nicht hat, der’s braucht“
1200 € #BGE. Jede(r) braucht diesen Sockel. Nur mit #BGE schließen wir den schweren sozialen Schaden aus, dass es jmd nicht hat, der’s braucht. Dabei entsteht der harmlose Schaden, dass es wer kriegt, der nicht braucht. Dieser wird über später durch Steuern behoben. M.Sienhold
— BGE Eisenach (@bge_esa) October 29, 2020
„Ein Grundeinkommen macht genau so wenig faul, wie Erwerbsarbeit fleißig macht“ – Theo Wehner in einem Interview mit Die Zeit…
Ich möchte hier ein Zitat Theo Wehner bringen: „Ein #Grundeinkommen macht genau so wenig faul, wie Erwerbsarbeit grundsätzlich fleißig mach“.
— Harald Yamlicha (@Betheeagle2) October 29, 2020
…das schon aus dem Jahr 2011 stammt und damals zahlreiche Kommentare erhielt. Theo Wehner und Sascha Liebermann waren im Gespräch mit Max Neufeind. Hier geht es zum Interview.
„Should we support the many basic income experiments that aren’t actually testing UBI?…
…Questioning the strategy of non-universal cash grant pilot experiments“, ein Beitrag von Scott Santens zum Stellenwert von Feldexperimenten. Santens weiß um die Begrenzung, um die begrenzte Aussagekraft, sieht jedoch eine strategische Seite daran, um Mitstreiter zu gewinnen. So kann man die Sache sehen und ihr etwas Positives abgewinnen. Man könnte sich aber auch fragen, ob das nicht eine zweifelhafte Strategie ist, denn Ergebnisse, die vorliegen, müssen noch bewertet werden und sie können gerade deshalb der Debatte zweifelhafte Dienste erweisen und sie schwächen. Warum nicht gleich die Sache direkt angehen, indem die Frage gestellt wird, welcher Sozialstaat gewünscht ist, welcher der Demokratie angemessen wäre, welche Elemente eines solchen schon vorhanden sind und wie der vorhandene im Sinne der Demokratie weiterentwickelt werden kann? Das erfordert, Nebelkerzen beiseite zu räumen, die in der Debatte immer wieder geworfen werden, wie z.B. die Bruttokosten, der Nichtbrauchereinwand, der die Rechtsansprüche auf Freibeträge heute übersieht usw. Eine öffentliche Auseinandersetzung, damit sich ein Willensbildungsprozess entfalten kann, ist wichtiger als Feldexperimente.
Siehe unsere Beiträge zu Feldexperimenten hier.
Sascha Liebermann
Thomas Piketty – für ein Bedingungsloses Grundeinkommen oder doch nicht oder was?
In einem Interview mit brand eins kommt Thomas Piketty auf ein BGE zu sprechen, führt es aber nicht weiter aus. Zuerst einmal klingt dass so, als sei er nun ein Befürworter einer solchen Einkommenssicherung. In früheren Äußerungen aber war nicht klar, was er genau unter einem Grundeinkommen versteht, siehe unseren früheren Beitrag hier, den Beitrag von Genevieve Shanahan auf den Basic Income News und den Artikel von Rico Grimm. Hat Piketty womöglich seine Haltung dazu geändert?
