…auf Makronom zu etwaiger Kritik am Pilotprojekt von Mein Grundeinkommen und der wissenschaftlichen Begleitung durch das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung.
Wer hätte das gedacht?
2020 – Nachdenken über Soziale Marktwirtschaft Nr. 16
Der Journalist Alan Posener zum Bedinglungslosen Grundeinkommen: „Bedingung für jedes Grundeinkommen ist nämlich, dass irgendjemand das Geld erwirtschaftet, das der Staat an alle verteilt.“ Jetzt lesen: https://t.co/sJvMvcGy05 pic.twitter.com/irV8WL61ZL— Aktionsgemeinschaft Soziale Marktwirtschaft (@ASM_e_V) August 31, 2020
Bedingungsloses Grundeinkommen fordere Wohlverhalten?!
Es fordert doch gerade kein politisches Wohlverhalten. Das ist der Witz der Bedingungslosigkeit. Wir, der Souverän, sind und machen uns souverän, indem wir unsere Autonomie vorbehaltlos anerkennen. Das ist und macht souverän. #BGE M. Sienhold
— BGE Eisenach (@bge_esa) August 31, 2020
„Was spricht eigentlich dagegen, dass die Gesellschaft […] ein Grundeinkommen garantiert?“ – Über Bedarfe und Bedürftigkeit
Was spricht eigentlich dagegen, dass die Gesellschaft allen Mitgliedern ohne Bedürftigkeitsprüfung ein #Grundeinkommen garantiert?#GrundeinkommenWirdGrundsatz
— Dr. Wolfgang Strengmann-Kuhn (@W_SK) August 28, 2020
Diese Frage stellte Wolfgang Strengmann-Kuhn und erhielt unterschiedliche Antworten. Interessant ist an einer Stelle die Diskussion darüber, dass ein BGE, wenn es das Existenzminimum sicherstellen solle, es dies auch für diejenigen tun müsse, die Bedarfe über das BGE hinaus haben, es also wieder einer Prüfung bedürfe, um diese feststellen zu können. Die dürfe dann aber nicht stigmatisierend sein, das müsse bedacht werden. Strengmann-Kuhn weist dann darauf hin, dass häufig Bedarf und Bedürftigkeit verwechselt werden.
„Grundeinkommen statt Flickenteppich“
#Grundeinkommen statt Flickenteppich. Oder soll nun jede Woche eine weitere spezielle Gruppe gerettet werden? Würde und Freiheit für alle durch eine bedingungslose Existenzsicherung ist die Lösung! #GrundeinkommenWirdGrundsatz
— Baukje (@BaukjeDobbie) August 30, 2020
Einkommensgarantie oder Beschäftigungsverhältnisse – was kann besser staatlich organisiert werden?
Einen solchen wirksamen Schutzschirm kann es nicht geben, weil Beschäftigungsverhältnisse nicht staatlich organisiert werden können. Staatlich organisiert werden kann eine Einkommensgarantie. Die Jugendlichen probieren sich dann schon aus & finden ihre Tätigkeit. #BGE M. Sienhold
— BGE Eisenach (@bge_esa) August 30, 2020
„Warum nicht einen [Schutz]Schirm für alle?“
Ja! Wie auch einen Schutzschirm für Künstler*innen, Soloselbstständige, Eltern, Studierende, Kleinunternehmer*innen, Leiharbeiter*innen, usw. usw.! Warum nicht einen Schirm für alle – also ein #Grundeinkommen, @GoeringEckardt? #GrundeinkommenWirdGrundsatz https://t.co/5cnGGsG57v
— Grünes Grundeinkommen (@Gruenes_GE) August 30, 2020
„Wer sind ‚Die Leistungsträger‘ in unserer Gesellschaft?“ – Statt den Blick zu weiten, geht es wieder nur um Erwerbsarbeit,…
Wer sind denn „die Leistungsträger“ in unserer Gesellschaft?
Was ist denn mit den systemrelevanten Berufen in dieser Krise, die meist geringere Löhne erhalten und schlechtere Arbeitsbedingungen haben – sind dies keine Leistungsträger*innen? https://t.co/fPNW03g3kz— Marcel Fratzscher (@MFratzscher) August 29, 2020
…bei aller Berechtigung der Frage, die Marcel Fratzscher hier stellt. „Unbezahlte Arbeit“ einzubeziehen scheint nicht so einfach. Darüberhinaus ist die Rede von „Leistungsträgern“ in einer Demokratie auch sonderbar, denn dort gibt es – wenn man so will – nur „Leistungsträger“, allerdings ohne dass sie Leistung erbringen müssen. Denn dass, was sie sind, sind Bürger in der Demokratie einfach so.
Sascha Liebermann
„Wir brauchen das bedingungslose Grundeinkommen“…
…schreibt Toni Spangenberg in der Berliner Zeitung.
Brauchen, nicht brauchen – genauer Hinschauen wäre hilfreich
Freibetrag & Steuerprogression brauchen sie auch nicht:
Sie könnten ab dem ersten € 42% Steuern zahlen und hätten immer noch genug.
„Meine Zahnärztin braucht keine 1.000 Euro im Monat…Ein gut verdienender Manager oder Beamter ebenso wenig.“#BGE
— BGE Eisenach (@bge_esa) August 28, 2020
Wie recht Michael Sienhold hat. Dass dieser Einwand (siehe auch hier) gegen ein BGE vorgebracht wird, ohne sich einmal die Mühe zu machen, genauer anzuschauen, wie es denn heute ist, zeigt auch das Niveau der Diskussion. Scheinbar wahnsinnig plausibel bezeugt es nur Realitätsferne.
Sascha Liebermann