… Hans Hütt kommentiert die jüngste Sendung von Maybrit Illner, in der Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) und Jens Spahn (CDU) zur Sozialpolitik Stellung bezogen. Der Titel des Beitrags von Hans Hütt bringt schon auf den Punkt, worum es politisch gehen müsste, nicht darum nämlich, was Sozialpolitik statistisch leistet, sondern was sie dem Individuum für Möglichkeiten bietet, sein Leben zu leben. Die Gesetzgebung hat ein Mahlwerk geschaffen, in dem der Einzelne vom herrschenden Verständnis der „Einzelfallgerechtigkeit“ zerrieben wird. Dass weder die Bundesarbeitsministerin noch der Staatssekretär den Blick darauf richten, was die Sozialgesetzgebung konkret für den Einzelnen bedeutet, welche Geringschätzung sie zum Ausdruck bringt, ist nichts Neues. (Siehe auch unseren Kommentar „Jedes Leid hat einen Namen“ und „Die Soziologin spricht über das Leben – und verwechselt es mit Statistik“).
Autor: Sascha Liebermann
„Ein Grundeinkommen ist schreiend ungerecht“…
…meint Patrick Spät in einen Interview für choices. Sascha Liebermann kommentierte im letzten Jahr ein Interview, in dem er ähnliche Überlegungen vorgebracht hatte, siehe hier.
„Atypische Beschäftigung sinkt leicht – dominiert aber die gemeldeten Stellenangebote der BA“…
„Abgehängt: Diezmanns Reisen ins arme Deutschland“
„betrifft: … harte Arbeit, schlechter Lohn. Wie Menschen abgehängt werden“
„Mehr als eine linke Spinnerei“…
…sei das Bedingungslose Grundeinkommen, meint Rainer Voss in der Frankfurter Rundschau. Rainer Voss war die Hauptfigur in „Der Banker – Master of the Universe“.
„SWR2 Wissen – Das Bedingungslose Grundeinkommen“ – ein Gespräch mit Prof. Bernhard Neumärker
Ein Gespräch mit Prof. Bernhard Neumärker, Universität Freiburg. Hier geht es zum Manuskript der Sendung.
„Hartz-IV, ein bürokratisches Monster?“…
…titelt ein Bericht in der Süddeutschen Zeitung von Thomas Öchsner und sieht den Grund dafür in den „fein ziselierten“ Normen (Heinrich Alt), die dem Wunsch entspringen, dem Einzelfall gerecht zu werden, statt stärker mit Pauschalen zu arbeiten. Verändert sich die Einkommenssituation einer Person in einer Bedarfsgemeinschaft, habe dies „individuelle“ Auswirkungen auf alle, die in ihr leben und Leistungen erhalten.
Nicht Sozialromantik, sondern Digitalisierung – Matthias Weik über das Bedingungslose Grundeinkommen
Wozu die provokante Abgrenzung von den „Sozialromantikern“, die das BGE befürworten, dienen soll, sei Herrn Weik überlassen, vielleicht dem Marketing. Was es nun mit der Digitalisierung auf sich haben wird, ist ja keineswegs ausgemacht. Unumstritten ist lediglich, dass sich die Arbeitswelt verändern wird, aber wie genau, wird sich zeigen. Siehe unsere Kommentare zur Digitalisierungsdebatte hier.
„Schluss mit dem Zwang zum ständigen Arbeiten“…
…eine Glosse von Hazel Brugger auf jetzt.de.

