A guaranteed income is not radical, it is consistent with the values of our nation: opportunity for all people and having a government that works for everyone. Great talking @mehdirhasan@MehdiHasanShowpic.twitter.com/VP2aC4nYj6
Spannender Vorschlag der @diakonie!
„Existenzsicherung neu denken– „Hartz IV“ überwinden“, insbesondere der Vorschlag für ein #Existenzgeld, das als #Sozialdividende ausgezahlt werden soll, bei dem dann aber die eigenen Einkommen stärker besteuert werden:https://t.co/giN7GEZkix
… auf die kann der Vorschlag der Diakonie Deutschland, wie so viele Vorschläge, nicht verzichten. Dabei verkehrt die Rede von „Anreizen“ gerade das Ziel, das ebenfalls in der Stellungnahme formuliert ist: Ermutigung. Hier hätte durchaus ganz nüchtern von wirklicher Beratung die Rede sein können, denn eine solche ist immer auch ermutigend, weil sie sich auf die Möglichkeiten und Fähigkeiten des Klienten bezieht und nicht auf abstrakte Ziele, die für ihn nicht relevant sind. Eine solche Beratung setzt auf die wie stark auch immer eingeschränkte Autonomie – das tut auch diese Stellungnahme. Deswegen wird diesbezüglich auch von einem Arbeitsbündnis gesprochen (siehe auch hier). Was Klienten nicht benötigen, ist die großzügig wohlmeinende Geste derer, die meinen, ihnen etwas Gutes zu tun, noch verbunden mit erzieherischen Anliegen.
Die Diakonie hatte in den letzten Jahren verschiedene Veranstaltungen zur Diskussion um Bedingungsloses Grundeinkommen organisiert, siehe hier.
Netto ist’s keine Gießkanne. Mehr kriegt man nur die Differenz aus #BGE & Mehrbesteuerung des Erwerbseinkommens im Vgl. zu heute. Spitzenverdiener haben weniger Netto als heute.
Und mit Hilfe unserer Plattform ist so ein Widerspruch auch noch kinderleicht in nur wenigen Minuten erstellt: https://t.co/tzCIYNVBUl und wir können #Sanktionen, danke unserer Hartzbreaker, auch noch aus unserem Solitopf ausgleichen – Yeeehaaaw! https://t.co/1hlQLocEGJ
Das Video bei Youtube anschauen.
In diesem Gespräch werden häufige Einwände gegen ein BGE thematisiert, die von Barbara Prainsack treffend pariert werden. Sie beantwortet sie – wie eingangs gesagt wird – auf Basis des Modells von BGE, das sie vertritt. Wenige Anmerkungen habe ich dazu.
Gleich zu Beginn favorisiert sie eine gestaffelte Höhe des BGE, weshalb, wird nicht erläutert. In der Diskussion wird häufig die Staffelung mit der Finanzierungsfrage verbunden, die Staffelung verringert den Finanzierungsaufwand. Bedacht werden an dieser Stelle drei Dinge nicht: 1) Ein BGE soll die Person um ihrer selbst willen anerkennen, weshalb also die Staffelung, die zu einer Ungleichbehandlung führt? 2) Alleinerziehende werden durch ein gestaffeltes BGE schlechter gestellt, obwohl sie häufig den Alltag alleine schultern müssen. 3) Die volle Betragshöhe in z. B. einem Vierpersonenhaushalt, auf die der Interviewer verweist, würde nur für eine bestimmte Zeitspanne relevant sein – solange nämlich, wie die Kinder zuhause leben.
Wäre das #BGE eine Stillhalteprämie, dann flösse es nur dann, wenn man stillhält. Es fließt aber auch dann, wenn man nicht stillhält und tätig ist. Also ist es keine Stillhalteprämie. #Grundeinkommen
„Because she could do what she wanted to do with the money, she could decide what kind of life she wanted to live. She modeled an escape and built a good life for her daughters.“ Evelyn Forget, Economics Professor pic.twitter.com/BocSPtle1P