…schreibt Matt Stevens in The New York Times und liefert das Transkript Yangs Vortrag in Des Moines, Iowa, wo der „caucus“ gestern stattfand.
„Die Europäische Bürgerinitiative (EBI) Grundeinkommen ist zur Registrierung eingereicht“…
…schreibt das Netzwerk Grundeinkommen in seinem letzten Newsletter:
„Nach erfolgter Registrierung kann die zwölfmonatige Sammlung der notwendigen 1 Million Unterschriften in der EU beginnen. Netzwerke und Aktivist*innen aus 20 EU-Mitgliedsstaaten haben sich schon vernetzt. Als Sammlungsstart haben sie den 9. Mai 2020 vorgesehen. Das ist der Europatag der EU. Wenn die Registrierung erfolgreich ist, kann es dann auch in allen Städten und Gemeinden in Deutschland mit der Sammlung von Unterschriften losgehen. Natürlich kann die EBI auch online unterzeichnet werden. Die Grundeinkommensbewegung in Deutschland wurde gebeten, mindestens 300 000 Unterschriften zu sammeln. Das braucht viel Zeit, wo/men-power und Geld.“
Es ist die zweite Europäische Bürgerinitiative in dieser Angelegenheit, manche halten sie für einen Prüfstein dafür, wie es um ein BGE in Deutschland steht:
Wie vital ist die #Grundeinkommen-Idee in Deutschland im neuen Jahrzehnt? Diese Unterschriften-Sammlung wird es zeigen.
Quelle: https://t.co/azPQCXwFk5 pic.twitter.com/JYWshIY4pQ
— BGE-News Stuttgart (@BGEStuttgart) February 1, 2020
Unbezahlte Arbeit, „vorgeschützte Methodenkritik“ und die Verführbarkeit von Diskutanten
Wichtige Gedanken zur #OxfamStudie #Care #UnbezahlteArbeit #Arbeit als Begriff@InaPraetorius @Care_Revolution @equalcareday @antjeschrupp https://t.co/prdv3FJN4l
— Elfriede Harth (@ElfriedeHarth) February 1, 2020
Unter diese Überschrift muss man wohl eine Diskussion – oder eher: Diskussionsverweigerung, Schubladendenken oder gar Feindbildpflege – verbuchen, die Elfriede Harth mit ihrem Tweet ausgelöst hat, der auf meinen Beitrag zur begrenzten Aussagekraft von sogenannten Zeitverwendungsstudien hinweist. Ich hatte mich zur Aussagekraft statistischer Erhebungen zum Stundenvolumen „unbezahlter Arbeit“ geäußert, dass sie nicht nur unpräzise sind, sondern durch das zur Erhebung eingesetzte Kriterium für Unklarheit sorgen:
„Zur Abgrenzung der unbezahlten Arbeit von persönlichen Tätigkeiten und Freizeitaktivitäten wird das sogenannte „Dritt-Personen-Kriterium“ herangezogen. Danach zählen alle Aktivitäten, die auch von einer anderen Person gegen Bezahlung übernommen werden können, zur unbezahlten Arbeit.“ („Entwicklung der unbezahlten Arbeit privater Haushalte“, S. 37)
Unbezahlte Arbeit, „vorgeschützte Methodenkritik“ und die Verführbarkeit von Diskutanten weiterlesen
„Abschied von der Mittelschicht. Die prekäre Gesellschaft“…
…eine Dokumentation auf arte von Karin de Miguel Wessendorf und Valentin Thurn. Im letzten Drittel wird das Grundeinkommen thematisiert.
„Grundsicherung – warum nicht für alle?“…
…darüber sprach Andres Veiel im Deutschlandfunk. Siehe frühere Beiträge zu Andres Veiel hier.
„6,31 Millionen Menschen leben von Arbeitslosengeld oder Hartz-IV-Leistungen“…
…meldet O-Ton-Arbeitsmarkt.
„Was die offizielle Arbeitslosenzahl verschweigt: 3,31 Millionen Menschen ohne Arbeit“…
…meldet O-Ton-Arbeitsmarkt.
„Did I Just Get Yanged?“…
…fragt sich Bari Weiss in The New York Times.
„Yang Gang gives $1 k to Random Strangers in Harlem“
Website von Get Yang Bucks.
Druck als „Anreiz“ Neues zu schaffen – „ein Denkfehler“
#Grundeinkommen #UBI #BGE pic.twitter.com/NOTMels1m2
— Idealism Prevails (@IdealismPrevail) January 30, 2020
Siehe unsere Beiträge zur omnipräsenten und in der Regel doch extrem vereinfachten Rede von Anreizen hier.
