Hier ein ausführliches Interview mit Jürgen Schupp, der für das DIW das Pilotprojekt wissenschaftlich begleitet.
„…damit niemand auf der Strecke ohne Not entlassen wird!“ – wer weiß schon, ob das wirklich greift?…
.@OlafScholz will Kurzarbeitergeld deutlich verlängern. Die Bezugsdauer soll auf 24 Monate verlängert werden, „damit niemand auf der Strecke ohne Not entlassen wird!“ https://t.co/WOxREtxi07
— SPD Parteivorstand (@spdde) August 18, 2020
…Und die anderen, die vom Kurzarbeitergeld nicht profitieren, was erhalten sie? Eine Verlängerung des Verzichts auf Sanktionen im Arbeitslosengeld II? Wohl kaum. Also doch nur: das bekannte Fahrwasser, in dem zwischen Erwerbstätigen und den anderen unterschieden wird.
Sascha Liebermann
Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung und Mein Grundeinkommen stellen gemeinsames Pilotprojekt vor
Heute wird das gemeinsame @BGEpilotprojekt von @diw_berlin & @meinbge vorgestellt. Mehr Infos – insbesondere zur Teilnahme am Projekt – hier: https://t.co/TihYAxIwHL #WirWollenEsWissen #ppBGE #BGE cc. (@jpschupp @MichaBohmeyer @UniCologne @maxplanckpress) #JetztTeilnehmen https://t.co/H8SMKWBaGn
— DIW Berlin (@DIW_Berlin) August 18, 2020
Die Pressemitteilung des DIW finden Sie hier. Dort finden Sie auch eine ausführlichere Broschüre, in der Mein Grundeinkommen das Projekt darstellt.
„Armutsrisiko. Die Messung von Einkommensarmut“…
…ein Beitrag von Johannes Steffen auf Portal Sozialpolitik der Einblick in die Komplexität statistischer Erhebungen und Auswertungen gibt. Er lässt an einem Beispiel deutlich werden, wie anspruchsvoll die Ausdeutung solcher Datentypen ist und wie sorgsam Schlussfolgerungen daraus geprüft werden müssen. Diese Sorgfaltspflicht gilt natürlich immer, wenn es um die Erhebung aus Auswertung sozialwissenschaftlicher Datentypen geht, doch standardisierte Verfahren, wie sie in der Statistik zum Einsatz bekommen, greifen ganz anders auf die Wirklichkeit zu als nicht-standardisierte Verfahren. Wer sich damit eingehender befassen möchte, erhält hier einen prägnanten Einblick.
Sascha Liebermann
Namibia: „…dass die lokale Wirtschaft am meisten von einem Grundeinkommen profitiert und Selbständigkeit massiv zunimmt“…
„Erfahrungen aus Namibia haben gezeigt, dass die lokale Wirtschaft am meisten von einem Grundeinkommen profitiert und Selbständigkeit massiv zunimmt“: Simone Knapp von KASA zur Diskussion um ein bedingungsloses #Grundeinkommen bei Bergbau-Gemeinden:https://t.co/3WAXHGClVx
— Plough Back The Fruits_Marikana_Sibanye Stillwater (@Lonmin_BASF) August 17, 2020
Siehe dazu frühere Beiträge von uns hier. Wie es zehn Jahre danach aussieht, darüber haben Dirk und Claudia Haarmann berichtet. Siehe auch Interviews mit der Ethnologin Sabine Klocke-Daffa.
„‚Powerful in its simplicity‘: As the pandemic endures, mayors call for guaranteed income“…
…schreibt Ben Kesslen auf NBC News. Siehe auch diese Meldung.
„Das Grundeinkommen hat uns vor Hartz IV gerettet“ – dann ist Hartz IV das Problem, nicht die Erwerbslosigkeit!
Das konnte man sich beim „Solidarischen Grundeinkommen“, über dessen „Erfolg“ die BZ-Berlin berichtet, von Anfang an fragen und noch mehr bei den Beispielen, die im Beitrag angeführt werden. Selbstverständlich ist heute, unter Bedingungen eines erwerbszentrierten Sozialstaats, Erwerbslosigkeit nicht nur Einkommensverlust, sie ist vor allem stigmatisierend. Die Abweichung von der Erwerbsnorm ist im Sozialstaat institutionalisiert. Doch was wäre, wenn er anders konstruiert wäre? Dann gäbe es diese Folge nicht mehr und Erwerbslosigkeit wäre vor allem fehlende Nachfrage nach Fähigkeiten, die jemand hat oder nach seinem Leistungsprofil.
Sascha Liebermann
„The idea that people will be irresponsible with their money…“
The idea that poor people will be irresponsible with their money, and squander it, seems to be a product of deep-seated biases rather than emblematic of the truth.
—@AndrewYang pic.twitter.com/sa2Ig0zJEn
— Vala Afshar (@ValaAfshar) August 15, 2020
„Armutsgefährdung in Bremen, Hessen und Nordrhein-Westfalen von 2009 bis 2019 am stärksten gestiegen“…
…meldet das Statistische Bundesamt in seiner Pressemitteilung Nr. 308 vom 13. August.
„Mit Frau Born ist nicht zu spaßen“ – wen unterstützt die Pflegeversicherung und wer übernimmt die Pflege?
„68 [%] gab die Pflegeversicherung für die professionelle Pflege aus, rund 32 [%] für die Patienten und deren Angehörigen zuhause. Dabei ist die Pflegerealität genau andersrum: [3/4] der Patienten werden zuhause gepflegt, vor allem von ihren Angehörigen.“ https://t.co/IUGPCShrDb
— Susanne Wiest ☔️ (@susannewiest) August 13, 2020
