„Bislang galt immer: Jede Arbeit ist besser als Langzeitarbeitslosigkeit“

„Bislang galt immer: Jede Arbeit ist besser als Langzeitarbeitslosigkeit. Dadurch mussten viele Menschen Jobs machen, die sie entwürdigend fanden.“ Interview zu Thesen unseres Buches zum #BGE https://t.co/4kNuGLHjf1 https://t.co/chkTNP4IgV — Jürgen Schupp (@jpschupp) May 9, 2022 Das Zitat trifft die Lage bis heute. Manche, die mittlerweile für ein Bedingungsloses Grundeinkommen plädieren oder es zumindest für erwägenswert … “Bislang galt immer: Jede Arbeit ist besser als Langzeitarbeitslosigkeit“ weiterlesen

„Gefangen im System“ – die taz schreibt über Langzeitarbeitslosigkeit…

…die Antworten sind altbekannt und führen letztlich nicht weiter, weil das Ziel der Erwerbsfähigkeit an den Situationen der Leistungsbezieher womöglich doch eher vorbeigeht, um es vorsichtig auszudrücken. Dass sie deswegen „gefangen im System“ sind, liegt am Ziel des Systems, nicht an den Leistungsbeziehern – es erzeugt Stigmatisierung (siehe auch hier). Also läge es nahe, eine Lösung … “Gefangen im System“ – die taz schreibt über Langzeitarbeitslosigkeit… weiterlesen

„Kann man Langzeitarbeitslosigkeit abschaffen?“ – interessante Einsichten, aber wieder wird das Normative unterschätzt

Ein Gespräch mit dem Soziologen Manfred Krenn auf der Website des Österreichischen Nachrichtenmagazins profil in der Reihe des profil history podcasts erlaubt interessante Einblicke in die arbeitssoziologische Forschung. Im Gespräch geht es gleich zu Beginn um „glückliche Arbeitslose“ und ein Eingliederungsprojekt – „Modellprojekt Arbeitsplatzgarantie Marienthal“ für Langzeitarbeitslose in Gramatneudsiedl (Österreich). In Anlehnung an Ergebnisse aus der berühmten Studie … “Kann man Langzeitarbeitslosigkeit abschaffen?“ – interessante Einsichten, aber wieder wird das Normative unterschätzt weiterlesen

Langzeitarbeitslosigkeit, Teilhabe, Coaching – welche Unterstützung ist sinnvoll?

Dieser Frage geht ein Interview mit den Sozialwissenschaftlern Frank Bauer (IAB) und Philipp Fuchs (ISG) aus dem Jahr 2017 nach, das sehr differenziert über die Herausforderungen und Problemlagen von Personen Auskunft gibt, die aufgrund besonderer „Vermittlungshemmnisse“ kaum bis keine Aussichten auf reguläre Arbeitsverhältnisse haben. Eine Frage, die nicht erörtert wird, aber für die Förderprogramme zu bedenken … Langzeitarbeitslosigkeit, Teilhabe, Coaching – welche Unterstützung ist sinnvoll? weiterlesen

„Der mühsame Kampf gegen Langzeitarbeitslosigkeit“…

…ein Bericht im Deutschlandfunk über das Teilhabechancen-Gesetz und seine Eigenheiten, z. B. die Voraussetzung, mehr als fünf Jahre arbeitslos zu sein. Ein solches Gesetz setzt wiederum auf den Primat des Arbeitsmarktes gegenüber dem Ziel der Existenzsicherung. Wenn es eine solche gäbe und sie nicht die stigmatisierenden Folgen hätte, die sie heute hat (sie rühren vom … “Der mühsame Kampf gegen Langzeitarbeitslosigkeit“… weiterlesen

Lanz und Precht zum Grundeinkommen…

https://t.co/LV0nMRD3t6 Markus Lanz zitiert Rainer Hank (@faznet): „Was passiert mit Menschen, die ein Bedingungsloses #Grundeinkommen kriegen? Da liegen sie vollgestopft und abgefüllt, schlafen in dumpfer Schwere oder starren mit offenen Augen geistlos ins Nichts.“#BGE — BGE Eisenach (@bge_esa) May 7, 2022 …gute und richtige, schiefe und einige selbstbeweihräuchernde Gedanken finden sich in diesem Gespräch. Selbst … Lanz und Precht zum Grundeinkommen… weiterlesen

„Arbeitslosigkeit ist kein Anreizproblem“…

…so der Titel eines Interviews mit Barbara Prainsack in der Wiener Zeitung. Auf die erste Frage antwortet Frau Prainsack, dass ein reiches Land eine „moralische Verpflichtung“ habe, ein „ausreichendes Einkommen für ein würdevolles Leben zu garantieren“. Woraus aber erwächst diese Verpflichtung genau und was lässt aus einer abstrakten Verpflichtung eine gemeinschaftliche Aufgabe werden, wäre hier zu fragen? … “Arbeitslosigkeit ist kein Anreizproblem“… weiterlesen

„Mit dem Arbeitsplatz kann man mehr verlieren als nur den Job“,…

Stefanie Gundert und Laura Pohlan (2022): Materielle und soziale Teilhabe: Mit dem Arbeitsplatz kann man mehr verlieren als nur den Job: https://t.co/QuGZYnOVER Und ein Interview mit Gundert/Pohlan: https://t.co/t5d4zUZvHe #Arbeitslosigkeit — Stefan Sell (@stefansell) February 4, 2022 …nun, das mag als Bekräftigung bisheriger Studienergebnisse interessant sein, eine neue Einsicht ist es nicht, man denke nur an … “Mit dem Arbeitsplatz kann man mehr verlieren als nur den Job“,… weiterlesen

„Bedingungslosigkeit irritiert Paternalismus“

https://t.co/YsfVW2FHBh Bedingungslosigkeit (#BGE) irritiert Paternalismus. Daher wird dies rein fantasiert: „Erwartungshaltung, sich nach Erhalt des Existenzminimums..freiwillig »Sinnvollem« zuzuwenden, ist nur..Spielart des Zwangs zur Selbstoptimierung in..Marktgesellschaft“ — BGE Eisenach (@bge_esa) December 19, 2021 In seinem Beitrag in Jacobin – zumindest in den Ausführungen zu Beginn, da er hinter einer Bezahlschranke ist – beschreibt Alexander Brentler gleich … “Bedingungslosigkeit irritiert Paternalismus“ weiterlesen

„So stark kann Arbeitslosigkeit die Gesundheit belasten“ – aber weswegen?

So wichtig diese Feststellung auf der Website der Sendung quarks ist, so genau muss doch auf die Erklärung dafür geschaut werden. Im Beitrag geht es um den Wandel der Arbeitswelt, den Arbeitsplatzverlust durch die Folgen der Maßnahmen in der Pandemie, aber auch um solche der Digitalisierung, also auch Automatisierung, und der Arbeitslosigkeit als solcher. „Als solcher“ … “So stark kann Arbeitslosigkeit die Gesundheit belasten“ – aber weswegen? weiterlesen