#BGE ist keine Reparaturmaßnahme gegen Arbeitsmarktentwicklung.
BGE nur global für möglich halten ist Selbstbehinderung.
Entideologisierung des BGE.
BGE kann man nicht nach Vorne rechnen.
Autonomiegebot statt Erwerbsgebot.
Prof. Dr. Sascha Liebermannhttps://t.co/tgAnjyluk4— Orskuhi (@orskuhi) April 17, 2021
Wozu Lebensmittelgutscheine führen können
Freedom lovers really need to get behind unconditional basic income. The state should not be able to tell you what you can and can’t eat by utilizing a food voucher to „help“ you from making „bad“ decisions like eating a hot sandwich. Cash is king. Cash is trust. Cash is freedom. https://t.co/B1IpD7oV9s
— Scott Santens ♂️ (@scottsantens) April 15, 2021
Detlef Scheele (Bundesagentur für Arbeit) über Hartz IV – insofern nichts Neues von dieser Seite
„Wer sorgenlos leben möchte, der muss sich berappeln und möglichst gut entlohnte Arbeit finden“
– sagt der Chef der @Bundesagentur für Arbeit.
Wie grotesk ist diese Aussage bitte angesichts von Corona? Und eines viel zu niedrigen Mindestlohns? Und vieler Armuts-Rentner*innen?! pic.twitter.com/c3dOZDA58T
— Sven Lehmann MdB (@svenlehmann) April 14, 2021
Im Unterschied zu manch beschönigenden Äußerungen ist Detlef Scheele sonst sehr klar darin, zu benennen, wozu Sanktionen dienen sollen, siehe hier.
Sascha Liebermann
Und immer wieder der Kostgängereinwand, die einen lebten auf Kosten der anderen – gut pariert
Wie vermittelt man Ihnen die Tatsache, dass sich in einer Gesellschaft der Fremdversorgung niemand selbst versorgt? Wie vermittelt man Ihnen die Tatsache, dass man mit dem Erbringen des Löwenanteils der Arbeitsstunden kein „Geld erarbeitet“? #BGE #Grundeinkommen (MS)
— BGE Eisenach (@bge_esa) April 15, 2021
Das „alte Rom“, die „Golfstaaten“, der Raub der Motivation durch ein Bedingungsloses Grundeinkommen – oder argumentative Verirrungen?
Mit welchem Recht belohnen wir uns für die Weigerung, unsere Drecksarbeit zu erledigen, mit einem #Grundeinkommen, einer Prämie fürs Nichtstun? Wo gab es das zum letzten Mal? Im alten Rom. Mit den bekannten Folgen! #Archiv https://t.co/k4dokA8ckp
— ZEIT ONLINE (@zeitonline) April 14, 2021
Das ist nicht der erste Vergleich mit den Golfstaaten, siehe hier.
Sascha Liebermann
„Wo ist also mehr Selbstverantwortung“ – mit oder ohne Bedingungsloses Grundeinkommen?
Im Gegenteil. Bei Hartz IV kümmert sich der Staat darum, dass Du tätig bist. Beim #Grundeinkommen ist das Deine eigene Entscheidung was Du aus Deinem Leben machst. Wo ist also mehr Selbstverantwortung?
— Matthias Lindemer (@MLindemer) April 14, 2021
Wie hält es die „Jobgarantie“ mit der Nicht-Erwerbstätigkeit? Eine Frage an Fabio de Masi von Eric Manneschmidt, die ihrer Antwort harrt
Eric Manneschmidt stellt eine berechtigte Frage an Fabio de Masi, auf abgeordnetenwatch ist sie veröffentlicht. Es handelt sich um eine Rückfrage, da die Antwort auf die erste Frage, ausweichend war. Es ging darum, wie es im Konzept einer Jobgarantie denn um diejenigen stehe, die nicht erwerbstätig sein wollen und darüber hinaus, wie denn sinnhafte oder gemeinnützige Tätigkeiten bestimmte werden könnten, ohne das Individuum mit seinen Neigungen und Interessen zu übergehen. Nach den eher impliziten Antworten, die ich in Beiträgen zu einer Jobgarantie auf diese Frage gefunden habe, würde ich erwarten, dass es auf diese Frage keine befriedigende Antwort geben wird. Denn möglich wäre sie erst, wenn Erwerbstätigkeit normativ der Nicht-Erwerbstätigkeit gleichstellt wäre. Es müsste also auf den Vorrang von Erwerbstätigkeit verzichtet werden, das ist mit einer Jobgarantie bislang – oder eher grundsätzlich? – nicht zu machen. In meinen früheren Kommentaren zur Jobgarantie habe ich diese Aspekte ebenso herausgestellt.
Sascha Liebermann
Treffend, aber: nicht als Ausgleichszahlung für ausgefallene Einnahmen, sondern als dauerhaft verfügbare Basis…
Das!
Danke @igorpianist! pic.twitter.com/AitHJasTmu— Julia Hagen (@cellojuliahagen) April 14, 2021
…sonst müsste ein BGE wieder aufgehoben werden, wenn Auftritte möglich sind – dann wäre es aber kein BGE. Vielleicht hat Igor Levit das hier auch nicht sagen wollen, gerade in der Pandemie aber wurde ein Grundeinkommen immer wieder damit begründet, dass Einnahmen wegfallen. Das ist zu kurz gesprungen und verkehrt den Grundgedanken (siehe dieses Interview hier).
Sascha Liebermann
Würde das Paar sich diese Frage tatsächlich stellen unabhängig von anderen Fragen oder…
Ja was ist denn so schlimm daran, wenn ein Paar mit #BGE Zeit gewinnt?
Mehr Zeit für all jene Dinge, die unsere #Gesellschaft im Inneren zusammen halten, die aber leider oft viel zu kurz kommen. Mehr Zeit für all jene Dinge, die einen glücklich machen. @GLoacker #Freiheit pic.twitter.com/kiCLApwcNQ
— SocialMonTalk (@social_mon) April 12, 2021
…erst im Zusammenhang mit anderen Fragen? Die Eindimensionalität des Kriteriums, das Herr Loacker hier annimmt, ist der Grund für die Eindimensionalität der Schlussfolgerung.
Sascha Liebermann
Economics Professor Wayne Lewchuk on Universal Basic Income
Universal Basic Income: @McMasterU Economics Professor Wayne Lewchuk says over the past 30-40 years the labour market has become less stable for workers.
He say #UBI wouldn’t just help those in poverty, but would benefit the bottom 1/2 of the population. @McMasterSocSci pic.twitter.com/w5HpINJUSS
— Natasha Fatah (@NatashaFatah) April 11, 2021