Politiker*innen sollen keinen Einfluss auf die Geldverwendung nehmen können. Das ist ja der Witz.@EndersSusann zum #BGE:
„Wir hätten..keine Möglichkeit,..Einfluss zu nehmen, ob (es)..für..gleichwertige Bildung eingesetzt wird, ob (es) eingesetzt wird, um..Stärken..zu fördern“ https://t.co/2EVCW2PWgB
— BGE Eisenach (@bge_esa) October 10, 2020
Autor: Sascha Liebermann
„A Basic Income does not presume to know what someone needs“ – this exactly is one of the main obstacles, that others presume to know
https://t.co/2kefw02Afu@evelyn_forget:
„A #BasicIncome..does not presume to know what someone needs. Think of..SNAP, which provides money that can be spent only on food. The underlying assumption is that people will make bad decisions if left to their own devices.“ #UBI #BGE
— BGE Eisenach (@bge_esa) October 10, 2020
Ein entscheidender Punkt, den Evelyn L. Forget hier macht und der allzuoft nicht ernst genommen wird. Wie häufig hören und lesen wir davon, ein BGE sei eine Stilllegungsprämie (siehe auch hier) usw. Das unterstellt jedoch genau, dass Bürger ihre Interessen nicht vertreten können, als seien sie schlicht Manövriermasse, die durch ein bestimmtes Angebot zu einem bestimmten Handeln veranlasst würde.
Sascha Liebermann
„Geld allein macht die Armen nicht glücklich“…
…trotz des Titels, in der Dokumentation auf ARTE geht es um den Alltag in einem südfranzösischen Dorf, das seine industrielle Blütezeit schon länger hinter sich hat.
„Bedingungsloses Grundeinkommen“ – eine gefährliche Falle“ – was hat das eine mit dem anderen zu tun?
Ernst Wolff erledigt auf KenFM den Vorschlag eines Bedingungslosen Grundeinkommens, indem er es schlicht mit einer damit nicht zwingend verbundenen weiteren Maßnahme verquickt: einem digitalen Zentralbankgeld, eines der wichtigsten „Projekte der Finanzwirtschaft“. Man kann natürlich alles mit allen in Verbindung bringen, um damit eine Begründung dafür zu finden, etwas für „gefährlich“ zu halten. Diese Eindimensionalität hat nur wenig mit dem BGE als solchem zu tun. Sicher kann der Vorschlag missbraucht werden, das gilt für jeden Vorschlag, doch hat das mit dem BGE nichts zu tun.
Norbert Häring hat sich dieses Kniffs auch schon bedient.
Sascha Liebermann
Anhörung im Petitionsausschuss – Petition zeichnen
Auch wenn bei der #Anhörung im Petitionsausschuss wg. Corona nur 34 Interessierte Platz finden, kannst du mit deinem #JA zum #Grundeinkommen dabei sein – unterschreibe die Petition in Papierform & stärke @susannewiest den Rücken! Vordruck findest du hier: https://t.co/9TO4U36ZGu pic.twitter.com/zNlXYWiEop
— Mensch in Germany (@InMensch) October 9, 2020
Was nicht stimmig ist…
..@hubertus_heil @BMAS_Bund es ist nicht möglich glücklich zu sein, wenn man den Tag damit zubringt, andere Menschen zu etwas bringen zu wollen,
was für sie nicht stimmig ist.#HartzIVEndlich das #bGE als Fortentwicklung unseres Sozialstaates u unserem Verständnis von Arbeit
— Alex Menzel-v. Einem (@AlexMvonEinem) October 9, 2020
„Wäre es eine gute Idee gewesen, ab April jedem Menschen 1000 Euro zu überweisen?
„Wäre es..eine gute Idee gewesen, ab April jedem Menschen 1.000 € zu überweisen, statt von den Bürgern zig Bestätigungen über Fixkosten & Verdienstentgänge zu verlangen…?“@BPrainsack:
„Die kurze Antwort auf diese Frage lautet: Ja.“#BGE— BGE Eisenach (@bge_esa) October 9, 2020
„Corona-Hilfen kommen […] nicht an“ – Zielungenauigkeit als Problem
„Die Corona-Hilfen kommen in Hessen nicht bei allen an.“#Zielgenau, weil es jeden Menschen erreicht, ist das Bedingungslose #Grundeinkommen.
Die Forderung nach einem „Grundeinkommen für freie Künstler“ greift allerdings zu kurz.
Alle brauchen Einkommen.https://t.co/DV0yDu9oqz— Susanne Wiest ☔️ (@susannewiest) October 8, 2020
Siehe zur Zielungenauigkeit des Sozialstaats auch hier.
Unionsbürger, Aufenthaltsrecht und Sozialleistungen – keine Frage eines Grundeinkommens, sondern in der Gegenwart…
…wie Stefan Sell in seinem Blog Aktuelle Sozialpolitik darlegt. Weil Europäischer Gerichtshof, Bundessozialgericht und Sozialgerichte unterschiedliche Auffassungen vertreten (und zwar nicht immer in eine Richtung), ist es nicht einfach, die Lage einzuschätzen, wie es mit solchen Leistungen für Bürger anderer Länder steht. Für die Diskussion um ein Bedingungsloses Grundeinkommen ist das auch eine wichtige Frage, weil im Falle einer Einführung definiert werden muss, wer bezugsberechtigt ist. Nicht von ungefähr wird in öffentlichen Diskussionen immer wieder nach einer solchen Regelung gefragt, dabei aber übersehen, dass dieses Problem nicht BGE-spezifisch ist, sondern immer dann entsteht, wenn solche Leistungen bereitgestellt werden und die Bezugsberechtigung definiert werden muss. Es handelt sich also um ein typisches Sozialstaatsphänomen wie überhaupt viele Fragen, die dem BGE angesonnen werden, Fragen sind, die sich heute stellen.
Sascha Liebermann
„Prekäre Arbeitsverhältnisse. Musiklehrer in der Krise“…
…wem nicht geholfen wird bislang und wie schwierig die Lage ist, darüber berichtet Deutschlandfunkkultur. Zielungenaue Hilfen helfen nicht weiter, zielgenaue täten das schon, siehe dazu hier.
