Für 3 Pers. Fam. (kein Internet) neuen Weitergewährungsantrag #ALGII #HartzIV ausgefüllt f.6 Monate. Neben WBA für jeden Mist EXTRA ANLAGE JE PERSON (41 Seiten)+Kontoauszüge, Nachweise & Lohnabrechnungen!
NEUE BEWUSSTE SCHIKANE❗@hubertus_heil @spdde @UlrichSchneider @Paritaet pic.twitter.com/Iaa3oVYZGu— Cloud Dancer (@Baron_Snoopy) December 8, 2020
„Care-Dienstleistungen sind Voraussetzung für eine gut laufende Wirtschaft“ – was folgt daraus?
Diese Frage stellt sich anlässlich des Beitrages von Uta Meier-Gräwe im Handelsblatt, der mit folgender Passage schließt:
„Care-Dienstleistungen sind Voraussetzung für eine gut laufende Wirtschaft. Sie müssen in Zukunft über Digitalisierungsgewinne und Produktivitätsfortschritte mitfinanziert werden. Anders werden auch künftige Pandemien nicht gut zu bewältigen sein. “
Was heißt das? Wie steht es um Haushaltstätigkeiten, wie darum, diese Leistungen ernst zu nehmen? Wer nicht eine Kommodifizierung aller Leistungsformen in Kauf nehmen will, benötigt eine Ermöglichung von Tätigkeiten, die nicht zu einem Erwerbsverhältnis werden oder mit einer Leistungsprämie versehen werden sollen. Einkommenssicherung von einer Gegenleistung unabhängig zu machen, ist nur möglich, wenn sie vom Erwerbsgebot abgekoppelt wird. Das geht nur mit einem Bedingungslosen Grundeinkommen.
Sascha Liebermann
„…dringend neue Konzepte“ nötig – „Carearbeit“ lässt sich im Ansehen nur verbessern, wenn sie ernst genommen wird, dazu ist ein BGE nötig
#Carearbeit ist Arbeit und kann in den wenigsten Familien „wegorganisiert“ werden – es kann nicht sein, dass 2mal Vollzeit Ziel ist, ohne das #Kinderarmut & #Altersarmut drohen. Wir brauchen dringend neue Konzepte, damit Familien Care&Erwerbstätigkeit gerecht verteilen können https://t.co/cCsW6gIryg
— Sarah Menne (@sarah_menne) December 8, 2020
Siehe unsere Beiträge dazu hier und hier.
Sascha Liebermann
„Den unteren Lohngruppen drohen demnach … gar reale Einkommensverluste“ – schreibt Stefan Sell
Studie zur Lohneinkommensentwicklung bis 2025: Den unteren Lohngruppen drohen demnach in den nächsten Jahren gar reale Einkommensverluste. Dagegen vergrößern Beschäftigte mit eher hohen Gehältern ihren Vorsprung: https://t.co/6LpqRpeoYA
— Stefan Sell (@stefansell) December 8, 2020
Mehr Zeit, aber dennoch rangiert damit Erwerbstätigkeit über anderen Tätigkeiten…
Aus #DieZeit:“Wenn sowohl Männer als auch Frauen 30 Stunden arbeiten, weil das so vorgesehen ist, bleibt automatisch mehr Raum für Gemeinsamkeit und Familie. In der derzeitigen Leistungsorientierung ist das nicht vorgesehen.“#equalcare https://t.co/vHWw2cvwaY
— Dr. Sonja Bastin (@SonjaBastin) December 8, 2020
…davon kommen wir nur weg, wenn wir eine Egalisierung von Tätigkeiten ermöglichen. Dazu bedarf es einer erwerbsunabhängigen Einkommensgarantie, die mit der Erwerbsnorm bricht – das erlaubt nur ein Bedingungsloses Grundeinkommen. Davon abgesehen bedeuten 30 Stunden Erwerbstätigkeit plus Mittagspause plus Pendelzeit praktisch noch immer fast vollständige Abwesenheit tagsüber von den eigenen Kindern. Siehe dazu auch hier und hier.
Sascha Liebermann
„UBI ist essential infrastructure investment“
#UBI is essential infrastructure investment.
— UBI Works (@ubi_works) December 4, 2020
„Das Nettogrundeinkommen: Sofort implementierbar“
Das #NettoGrundEinkommen: Sofort implementierbar, ohne zusätzliche Defizite finanzierbar & günstiger als die aktuellen Hilfsmaßnahmen. Worauf wartet die Politik noch? #SharingIsCaring! https://t.co/x7hdfXRsx3 pic.twitter.com/TYQmm2JrRx
— Mensch in Germany (@InMensch) December 4, 2020
„Und was macht Herr Riester und die Verfechter dieses Unsinns eigentlich heute“
Und was macht Herr Riester und die Verfechter dieses Unsinns eigentlich heute. Und #spd was mussten die Genoss*innen aushalten, die diesen Unsinn nicht mittragen wollten. 15% in Umfragen fielen nicht vom Himmel. https://t.co/tYdotY8wYb
— Andrea Ypsilanti (@YpsilantiAndrea) December 4, 2020
Ein abstrakter Vergleich, der eine erzielt Erwerbseinkommen, der andere muss Leistungen beantragen und geht ganz konkrete Verpflichtungen ein…
#BGE. Dann ist das ausgeschlossen, dass Erwerbstätigen-Haushalte nicht mehr haben als Nicht-Erwerbstätigen-Haushalte. (MS)
— BGE Eisenach (@bge_esa) December 4, 2020
…Wohngeld erhält der Bezieher nicht in die Hand, er verfügt darüber nicht, auch hier hinkt der Vergleich.
Sascha Liebermann
Ein schlagkräftiger Einwand gegen ein BGE: „Kann man auch anders sehen“ – eine Art Argumentationsverweigerung…
Darum ging’s nicht. Es ging darum, dass die Aussage des von Ihnen Zitierten („no such thing as a free lunch“) falsch ist, wenn sie als Einwand gegen das #BGE gedacht ist. Denn die BGE-Forderung widerspricht nicht der Wahrheit, dass ein Lunch Voraussetzungen hat. (MS)
— BGE Eisenach (@bge_esa) December 5, 2020
…auf die Michael Sienhold treffend reagiert. Dass Holger Schäfer, der immerhin Mitarbeiter an einem Institut (Institut der deutschen Wirtschaft) ist, das forscht, sich auf eine solch beliebige Haltung zurückzieht – man kann immer alles anders sehen – nimmt einen Wunder.
Siehe unsere Kommentare dazu hier und hier.
Sascha Liebermann
