„Aldi lockt Lkw-Fahrer mit höheren Löhnen“ oder wie eine Selbstverständlichkeit zur Meldung werden kann

Spiegel online setzt fort: „Der Mangel an Lkw-Fahrern macht der britischen Wirtschaft schwer zu schaffen. Handelsriese Aldi versucht es jetzt mit dem einfachsten Mittel, das die Marktwirtschaft zu bieten hat: mehr Geld.“ Was hier für einen Fall eintritt, könnte mit einem Bedingungslosen Grundeinkommen selbstverständlich sein, nicht des Mangels, der Verhandlungsmacht wegen, die es verliehe. Die, … “Aldi lockt Lkw-Fahrer mit höheren Löhnen“ oder wie eine Selbstverständlichkeit zur Meldung werden kann weiterlesen

„Globalisierung und technologischer Wandel führen nicht einfach so zu sinkenden Löhnen und sozialer Ungleichheit“…

…so ist ein Beitrag von Patrick Schreiner über eine Studie des ifo-Instituts übertitelt, der in eine andere Richtung weist, als es in der öffentlichen Diskussion häufig der Fall ist. Ohne die Studie nun selbst geprüft zu haben, sind die Befunde (siehe Titel) nicht wirklich überraschend. Überraschend konnte doch eher die Vorstellung sein, der Nationalstaat sei … “Globalisierung und technologischer Wandel führen nicht einfach so zu sinkenden Löhnen und sozialer Ungleichheit“… weiterlesen

Belohnen statt Sanktionieren?…

…so stellt sich offenbar Simone Lange, die für den Parteivorsitz in der SPD kandidiert, eine Alternative zur bisherigen Sozialpolitik vor. Im Interview mit neues deutschland spricht sie davon, dass es nicht mehr ausreiche zu reparieren, der Motor müsse ausgetauscht werden. Sie wird gefragt: nd: „Spitzenvertreter der SPD verweisen aber darauf, dass sie in den vergangenen … Belohnen statt Sanktionieren?… weiterlesen

„Existenzangst abschaffen. So geht Sozialstaat“…

…damit wirbt die Partei Die Linke auf ihrer Website. Der Text ist ein Ausschnitt aus dem Programm zur Bundestagswahl im September. Wie in programmatischen Aussagen nötig, geht es vollmundig zu, das weist die Richtung, in die die Vorschläge weisen, wenn es z. B. heißt: „Ohne leistungsfähigen Sozialstaat keine funktionierende Demokratie“. So wird man dem im allgemeinen durchaus zustimmen können, … “Existenzangst abschaffen. So geht Sozialstaat“… weiterlesen

„Ein feministischer Blick auf eine zukunftsfähige Versorgungsökonomie“ – und wie weiter?

In ihrem Beitrag auf Makronom weisen die Autorinnen Anja Peter und Christine Rudolf auf die Bedeutung der „Sorgewirtschaft“ – bezahlt wie unbezahlt – hin, deren Leistungen für ein Gemeinwesen häufig unterschätzt werden. Sie buchstabieren auch die Folgen aus, die dies für die Einkommensunterschiede zwischen Frauen und Männern hat. Dass Sorgearbeit nicht mit den üblichen Produktivitätskriterien zu … “Ein feministischer Blick auf eine zukunftsfähige Versorgungsökonomie“ – und wie weiter? weiterlesen

Das „alte Rom“, die „Golfstaaten“, der Raub der Motivation durch ein Bedingungsloses Grundeinkommen – oder argumentative Verirrungen?

Mit welchem Recht belohnen wir uns für die Weigerung, unsere Drecksarbeit zu erledigen, mit einem #Grundeinkommen, einer Prämie fürs Nichtstun? Wo gab es das zum letzten Mal? Im alten Rom. Mit den bekannten Folgen! #Archiv https://t.co/k4dokA8ckp — ZEIT ONLINE (@zeitonline) April 14, 2021 Das ist nicht der erste Vergleich mit den Golfstaaten, siehe hier. Sascha … Das „alte Rom“, die „Golfstaaten“, der Raub der Motivation durch ein Bedingungsloses Grundeinkommen – oder argumentative Verirrungen? weiterlesen

Also, müsste man schlussfolgern, einfach am Bewährten(!) festhalten, keinesfalls die Einkommenslage verbessern…

Scheele im @Tagesspiegel mit unserem liebsten Argument: Weil man im Niedriglohnsektor für ’n Appel & ’n Ei arbeitet,kann man #HartzIV nicht anheben.Hier werden die Schwachen gegen die Schwächsten ausgespielt & Sozialneid geschürt.Arbeit endlich fair entlohnen und #mindestens600 ! pic.twitter.com/gLHtzYdx8F — Sanktionsfrei (@sanktionsfrei) February 25, 2021 …Scheele trifft aber insofern einen wichtigen, wenn auch banalen Punkt, … Also, müsste man schlussfolgern, einfach am Bewährten(!) festhalten, keinesfalls die Einkommenslage verbessern… weiterlesen