…des Berichts von Andre Coelho über den Kongress des Basic Income Earth Network in Tampere (Finnland) für die Basic Income News.
„ONTARIO, CANADA: New Government Declares Early End of Guaranteed Income Experiment“…
…schreibt Kate McFarland auf den Basic Income News.
„Die Rheinauer wollen ein Grundeinkommen – bald wird wohl Geld gesammelt“…
…berichtet die Neue Zürcher Zeitung und Blick.
Anmeldestand in Rheinau…
…die Mindestteilnehmerzahl (650) ist schon übertroffen, obwohl die Anmeldefrist noch sechs Tage beträgt. Hier geht es zur Website des Projekts.
„Dumb Questions for Smart People: Automation, Unemployment, and Universal Income“…
…ein Beitrag von Wil S. Hylton auf WealthSimple.
„Erwerbsarbeit, Grundeinkommen und die Dynamik des digitalen Kapitalismus“
Unsere Kommentare zur Digitalisierungsdebatte finden Sie hier.
„Bedingungsloses Quatscheinkommen“…
…eine Beitrag von Sebastian Rave aus sozialismus info. Ein Wenig erinnerte die polemische Ausrichtung an den Beitrag von Gerhard Bäcker.
„Der tägliche Lebensmittelsatz bei Hartz IV“…
„Universal Basic Income in Developing Countries: Issues, Options, and Illustration for India“…
…ein Working Paper aus dem International Monetary Fund von David Coady und Delphine Prady.
Aus dem Abstract:
„This paper discusses two common arguments for the adoption of a UBI; that it can be a more effective way of supporting low-income households when existing safety net programs are inefficient, and that it can generate broad support for structural reforms. Using India as an illustration, the paper discusses the trade-offs that need to be recognized in adopting a UBI in these contexts. It shows that replacing the 2011 Public Distribution System (PDS) with a UBI results in losses for many low-income households, although much of this can be reduced by recycling the “out-of-system” PDS losses and the fiscal savings from excluding the highest-income groups as higher UBI transfers.“
Ähnliche Ergebnisse wurden schon in einer Studie der OECD geäußert. Siehe auch den Kommentar zur OECD-Studie von Karl Widerquist.
Sascha Liebermann
„Gegen die Industrialisierung ist die Digitalisierung Pipifax“…
…so der Titel eines Gesprächs mit Nathalie Weidenfeld und Julian Nida-Rümelin im Handelsblatt über deren neues Buch. Erstaunlich, was manche alles wissen, wenn man bedenkt, dass die Möglichkeiten der Digitalisierung doch gerade in der Anfangsphase sich befinden. Viel wird gemutmaßt, in beide Richtungen. Dann geht es noch sehr knapp um das Bedingungslose Grundeinkommen:
Handelsblatt: „Über neue Formen der sozialen Absicherung müssen wir also gar nicht nachdenken?
Nida-Rümelin: Nein, wir brauchen kein bedingungsloses Grundeinkommen oder ähnlichen ökonomischen und sozialen Irrsinn. Das Arbeitsvolumen wird nicht einbrechen.“
Auch Nida-Rümelin also ein Prophet, ein Hellseher. Wozu ist es nötig, solche Prognosen abzugeben, wenn wir es doch nicht wissen können? Welche Sicherheit soll damit wiedergewonnen werden – etwa, dass es immer genügend Arbeitsplätze geben wird? Dabei ist das Schielen auf Arbeitsplätze genau das, was das Leistungsethos zerstört, denn Leistung braucht nicht notwendigerweise menschliche Arbeitskraft. Sie benötigt aber leistungsbereite Bürger, die sich mit einer Sache oder Aufgabe auseinandersetzen.
Dass Nida-Rümelin kein Freund des BGE ist, hat er schon früh und wiederholt deutlich gemacht, siehe hier.
Sascha Liebermann
