„Das Speenhamland-System – ein frühes Grundeinkommen“…

…eine Studie von Klaus-Uwe Gerhardt, hier in einer Vorabfassung veröffentlicht beim Archiv Grundeinkommen. Die Endversion soll demnächst bei Grin-Publishing erscheinen.

Gerhardt beschäftigt sich schon lange mit dem Grundeinkommen, seine Beiträge gemeinsam mit Arnd Weber zur Diskussion in den 1980er Jahren zum Garantierten Mindesteinkommen finden Sie hier und hier. In 2006 hat er sich mit der Thematik noch einmal in einem Buch befasst, siehe hier.

Unsere Beiträge zur Diskussion über Speenhamland finden Sie hier.

Sascha Liebermann

Man muss ein BGE nicht gut finden, es kann einem widerstreben – weshalb aber derart an der Sache vorbeikritisieren, wie Christoph Butterwegge es tut?

Siehe unsere Beiträge zu Christoph Butterwegge hier.

Weniger Abhängigkeit von Markteinkommen, mehr Nachhaltigkeit – Vorteile eines Bedingungslosen Grundeinkommens

Siehe auch unsere Beiträge zu „strukturschwachen Regionen“ hier.

Juso-Vorsitzende und Arbeitgeber sind sich einig: Arbeit ist Teilhabe am sozialen Leben, Betriebe sind die besten Sozialsysteme

…wer es nicht glaubt, kann es nachlesen. Der Präsident des Bundesverbands der Arbeitgeberverbände hat sich in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung dazu geäußert, die Juso-Vorsitzende wird entsprechend in einem Beitrag des Redaktionsnetzwerks Deutschland zitiert. „Recht auf Arbeit“ und „Jobgarantie“ scheint sie dort gefordert zu haben, da werden die Gesprächspartner sicher einen Weg finden, die starken Gemeinsamkeiten in ein gemeinsames Konzept zu gießen.

Siehe auch „Brüder im Geiste…“ und hier.

Sascha Liebermann

Noch einmal Jobgarantie vs. Bedingungsloses Grundeinkommen – es geht um zwei grundsätzlich verschiedene Dinge

Siehe unsere Beiträge dazu hier.

Die Würde des Menschen… geht im Jobcenter offenbar leicht verloren

Wenn Verfahrensergebnisse nur dann gut sind, wenn das Erwünschte erreicht wird…

…muss man gegen Volksabstimmungen und vergleichbare Verfahren sein. Als sei das „Nein“ zur EU-Verfassung nicht legitimer Ausdruck der Willensbildung. Dieselben Einwände wurden in Deutschland schon gegen die Minarett-Abstimmung in der Schweiz vorgebracht, nur weil sie vermeintlich etablierten Positionen vor Augen geführt hat, dass das Volk die Sache anders sieht. Auch in der Schweiz haben wir es mit einem Mischsystem aus Repräsentation und Referendum bzw. Volksabstimmung zu tun, Referenden bieten die Chance, Problemlagen sichtbar werden zu lassen, die in Repräsentationsorganen zu wenig oder gar nicht wahrgenommen werden.

Sascha Liebermann

Bedarfsprüfung als solche muss nicht stigmatisierend sein – es hängt vom normativen Zweck der Bedarfsprüfung ab…

…das scheint mir ganz entscheidend in der Diskussion und wird nicht genügend beachtet, siehe „Über Bedarfe und Bedürftigkeit“. Weder eine Garantiesicherung noch ein Bedingungsloses Grundeinkommen machen Bedarfsprüfungen überflüssig für die Fälle, in denen es um Leistungen geht, die aus dem eigenen Einkommen nicht erbracht werden können, das gilt z. B. für aufwendige Gerätschaften als Assistenzsysteme sowie personale Assistenz u.a., die aufgrund von Erkrankungen z. B. notwendig sind.

Zwischen Garantiesicherung und BGE gibt es aber einen erheblichen Unterschied.

Bedarfsprüfung als solche muss nicht stigmatisierend sein – es hängt vom normativen Zweck der Bedarfsprüfung ab… weiterlesen