[:de]Solidarisches vs. Bedingungsloses Grundeinkommen…[:]

[:de]…dafür plädiert der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, in einem Gastbeitrag im Tagesspiegel. Sein Vorschlag kommt einem bekannt vor, in mancher Hinsicht erinnert er an frühere Ideen Ulrich Becks zur Bürgerarbeit. Wie sie mit einem Grundeinkommen zusammengedacht werden könnte, erklärte Beck in einem Interview im Jahr 2008. Welche Folgen hätte ein „solidarisches Grundeinkommen“ Müllerscher … [:de]Solidarisches vs. Bedingungsloses Grundeinkommen…[:] weiterlesen

[:de]“Der Sozialstaat reagiert viel besser auf individuelle Problemlagen und Risiken“…[:]

[:de]…als ein Bedingungsloses Grundeinkommen, meint Gerhard Wegner (Direktor des Sozialwissenschaftlichen Instituts der Evangelischen Kirche in Deutschland) in einem Interview mit der Deutschen Handwerkszeitung. An einer Stelle sagt er: „Dabei stellt sich die Frage, welche Entlastungen es von diesem zunehmenden Selbstdarstellungsdruck heute gibt. Das ist ein Problem, das sich in der Zunahme psychischer Krankheiten äußert. Der … [:de]“Der Sozialstaat reagiert viel besser auf individuelle Problemlagen und Risiken“…[:] weiterlesen

[:de]“Weg mit den Zwei-Monats-Vätern“ – im Zweifelsfall doch Pflicht[:]

[:de]Das ist letztlich, worauf der Beitrag von Tatjana Heid „Weg mit den Zwei-Monats-Vätern“ in der Frankfurter Allgemeine Zeitung hinausläuft. (Zur Struktur des Elterngeldes siehe frühere Beiträge von mir) Die Autorin beklagt den fehlenden Erfolg des Elterngeldes in Sachen Umerziehung der Väter. Zwar nehmen ein Viertel der Väter Elterngeldmonate in Anspruch, doch nur zwei Monate. Das … [:de]“Weg mit den Zwei-Monats-Vätern“ – im Zweifelsfall doch Pflicht[:] weiterlesen

[:de]“Hören wir auf, der Arbeit hinterher zu rennen“ – wie machen wir das, Herr Vontobel?[:]

[:de]Damit beschäftigt sich Werner Vontobel in einem Beitrag auf Makroskop. Es geht um bezahlte (indirekte) und unbezahlte (direkte) Arbeit, um Hartz IV, Teilhabe und das Bedingungslose Grundeinkommen. Letzteres gewinnt vor dem Hintergrund an Bedeutung, dass indirekte Arbeit, also Erwerbstätigkeit, heute einen viel zu hohen Stellenwert genieße. Wie nimmt Vontobel das BGE auf? „Doch die Idee, … [:de]“Hören wir auf, der Arbeit hinterher zu rennen“ – wie machen wir das, Herr Vontobel?[:] weiterlesen

Helmut Pelzer, ein großer Streiter für das Grundeinkommen, ist verstorben

Mit Helmut Pelzer verliert die Grundeinkommensdiskussion einen beharrlichen Befürworter, für den es stets wichtig war, dass ein Grundeinkommen auch machbar ist und nicht nur eine schöne Vorstellung bleibt. Unsere Anteilnahme gilt seiner Familie und allen Angehörigen.

[:de]Erwerbskonten statt Bedingungsloses Grundeinkommen? Marcel Fratzscher sieht das so…[:]

[:de]…in einem jüngeren Beitrag auf Zeit Online vom 9. Juni (ganz ähnlich bezogen auf den „Lebenschancenkredit“ am 23. Juni). Was führt ihn zu dieser Schlussfolgerung? Er hebt so an: „Auf lange Sicht kann in einer modernen Sozialen Marktwirtschaft jedoch keiner der beiden Ansätze [weder „Wohltaten“ in der Steuer- und Rentenpolitik noch ein BGE, SL] funktionieren. … [:de]Erwerbskonten statt Bedingungsloses Grundeinkommen? Marcel Fratzscher sieht das so…[:] weiterlesen

[:de]“Die Bürger sind doch keine Mäuse, an denen man wie im Labor etwas ausprobiert“…[:]

[:de]…so Norbert Blüm in einem Interview mit Business Insider über das Bedingungslose Grundeinkommen. Das Zitat trifft den Nagel auf den Kopf, bezieht sich allerdings nur auf Feldexperimente zum BGE. Seine weiteren Ausführungen waren eher zu erwarten, wenn man seinen Beitrag aus dem Jahr 2007 zum „Wahnsinn mit Methode“ kennt. Schon der Beginn ist vielsagend:

[:de]“Arbeit transformieren!“… – ohne Bedingungsloses Grundeinkommen[:]

[:de]Die Kommission „Arbeit der Zukunft“ bei der Hans Böckler Stiftung hat unter dem Titel „Arbeit transformieren!“ „Denkanstöße“ veröffentlicht. Dem Bedingungslosen Grundeinkommen werden nur zwei Bemerkungen gewidmet, die eine bezieht sich auf etwaige Folgen der Digitalisierung (S. 55), die andere darauf, eine Alternative zum BGE vorzuschlagen: „bedingungslose Grundzeiten“ (S. 62):

[:de]Sternstunde Philosophie: Remo Largo – Welches Leben passt zu mir?[:]

[:de] Im Interview mit der Neuen Zürcher Zeitung (siehe auch hier) wird das Bedingungslose Grundeinkommen von Remo Largo vor allem der Digitalisierung und ihrer etwaigen Folgen wegen befüwortet. Das ist etwas überraschend, diagnostiziert Largo darin selbst als gravierendes Problem der Gegenwart, dass wir Beziehungen zu wenig Raum geben.

[:de]“Ein Grundeinkommen halte ich für moralisch verwerflich“…[:]

[:de]…meint der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit, Detlef Scheele, und lässt erkennen, wofür er steht. Er stößt damit ins gleiche Horn wie sein ehemaliger Kollege Heinrich Alt Anfang Januar dieses Jahres (siehe auch hier). Scheele weist zu Beginn des Interviews, in dem er das geäußert hat, darauf hin, was es bedeutet, in „unserem Land“ arbeitslos … [:de]“Ein Grundeinkommen halte ich für moralisch verwerflich“…[:] weiterlesen