[:de]Rückwärtige Verklärung – Rudolf Hickel über die Arbeitslosenversicherung[:]

[:de]Begriffe deuten die Welt, sind Weltdeutungen und damit häufig normativ grundiert. In dem nachstehenden Ausschnitt aus einem Interview mit der taz zur „Sozialen Marktwirtschaft“ äußert sich  Rudolf Hickel, Prof. em. an der Universität Bremen, zur Arbeitslosenversicherung vor der Agenda 2010. Interessant ist dabei die Verklärung, die er vornimmt und sich zugleich fraglos als Unterstützer der Erwerbszentrierung … [:de]Rückwärtige Verklärung – Rudolf Hickel über die Arbeitslosenversicherung[:] weiterlesen

[:de]Kurzarbeitergeld zwischen hilfreicher Überbrückung und Hemmnis für Strukturwandel…[:]

[:de]…damit befasst sich Stefan Sell und wirft ein Licht auf die Ambivalenzen von Kurzarbeit, die angesichts der konjunkturellen Verschlechterung wieder in der Diskussion ist. Insbesondere diese Passage gegen Ende ist aufschlussreich: „Letztendlich berührt das vorgeschlagene Transformations-Kurzarbeitergeld eine ganz entscheidende Grundsatzfrage: Wenn es richtig ist, dass zwar viele heute bestehende Arbeitsplätze wegfallen werden aufgrund der technologischen Entwicklung im … [:de]Kurzarbeitergeld zwischen hilfreicher Überbrückung und Hemmnis für Strukturwandel…[:] weiterlesen

[:de]“Hört endlich auf mit albernen Motivationsmaßnahmen im Job“ – den Blick wenden hilft[:]

[:de]Das macht der Beitrag von Jessica Wagener (siehe auch hier) auf ze.tt deutlich, in dem sie die Frage stellt, was in einem Unternehmen nötig ist, dass Mitarbeiter ihre Motivation nicht verlieren. Das ist insofern ungewöhnlich, als ja häufig davon ausgegangen wird, Mitarbeiter müssten motiviert werden. Das sieht die Autorin offenbar anders und mahnt, den Blick auf die Arbeitsbedingungen … [:de]“Hört endlich auf mit albernen Motivationsmaßnahmen im Job“ – den Blick wenden hilft[:] weiterlesen

[:de]“Wir übersehen die positiven Seiten der Arbeit“ – oder überschätzen ihre Bedeutung…[:]

[:de]…so könnte auf den Titel eines Interviews mit Lisa Herzog, Professorin für Politische Philosophie an der Hochschule für Politik in München, das im vergangenen Februar auf Zeit Online veröffentlicht wurde, entgegnet werden. Das ganze Interview dreht sich nur um Erwerbsarbeit, anderes kommt nicht vor, das ist als solches schon erstaunlich, vielleicht aber auch ausdrücklich der … [:de]“Wir übersehen die positiven Seiten der Arbeit“ – oder überschätzen ihre Bedeutung…[:] weiterlesen

[:de]“Die SPD muss sich von ihrem Arbeitsbegriff verabschieden“…[:]

[:de]…so Yannick Haan und Christina Kampmann (beide SPD-Mitglieder) im tagesspiegel in einem Beitrag, der verschiedene Personen zu dieser Frage zu Wort kommen lässt. An einer Stelle des Beitrags von Haan und Kampmann heißt es: „Doch bevor man eine Lösung für die aktuelle Krise der SPD finden kann, muss man verstehen, wie die Partei in die … [:de]“Die SPD muss sich von ihrem Arbeitsbegriff verabschieden“…[:] weiterlesen

[:de]“Die Menschen das tun lassen, was sie wirklich, wirklich wollen“ – „Neue Arbeit“ verlangt die Möglichkeit, scheitern zu können…[:]

[:de]…ein Interview mit Frithjof Bergmann in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung über den Begriff „Neue Arbeit“, den er einst geprägt hat und was in der gegenwärtigen Verwendung davon übrig ist. Bergmann plädierte – und tut es immer noch – dafür, Freiräume der Selbstbestimmung bezüglich der Frage zu schaffen, was will jemand wirklich tun. Das erinnert an … [:de]“Die Menschen das tun lassen, was sie wirklich, wirklich wollen“ – „Neue Arbeit“ verlangt die Möglichkeit, scheitern zu können…[:] weiterlesen

[:de]“Sozialhilfe: Der Mann, der so tut, als würde er arbeiten“…[:]

[:de]…auch wenn der Titel klingt, als folge eine Abrechnung mit der Sozialhilfe, gibt der Beitrag von Michael von Ledebur in der Neuen Zürcher Zeitung einen interessanten Einblick in die Lage in der Stadt Zürich. Kürzlich war zu vernehmen, dass die Stadt überlegt, Sanktionen bei Sozialhilfebeziehern nur noch in bestimmten Fällen anzuwenden, siehe hier.[:]

[:de]“So drängt Paris Arbeitslose zum Arbeiten“…[:]

[:de]…darüber schreibt Christian Schubert in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Aktivierende Sozialpolitik lässt grüßen, wie sie insbesondere seit der Agenda 2010 Einzug in Deutschland gehalten hat. Dem Beitrag ist zu entnehmen, dass es Widersprüche im französischen Sozialstaat gibt, manches klingt aber wie die Kritik an der vermeintlich bereitgestellten Hängematte. Gegen Ende des Beitrags heißt es: „Es … [:de]“So drängt Paris Arbeitslose zum Arbeiten“…[:] weiterlesen

[:de]“Altersarmut unter Frauen. Viel Arbeit, aber kein Job“…[:]

[:de]…Deutschlandfunk Kultur sendet die Aufzeichnung einer Veranstaltung aus dem Grillo-Theater Essen. An dem Gespräch nahm auch Irene Götz teil. Siehe zu dieser Frage unsere früheren Beiträge hier. Darunter finden sich auch Kommentare zu Äußerungen von Irene Götz, die – wie üblich in der Diskussion – eine Lösung vor allem in der Ausweitung von Erwerbstätigkeit sieht. … [:de]“Altersarmut unter Frauen. Viel Arbeit, aber kein Job“…[:] weiterlesen