[:de]“Anhaltend hohe Erfolgsquoten bei Widersprüchen und Klagen im Hartz-IV-System“…[:]

[:de]…meldet O-Ton-Arbeitsmarkt. „Widersprüche von Hartz-IV-Beziehern haben hohe Erfolgsaussichten. Wie aus der Statistik der Bundesagentur für Arbeit hervorgeht, wurden im Jahr 2019 über einem Drittel aller Widersprüche (teilweise) stattgegeben. Dazu waren knapp 40 Prozent der Klagen von Hartz-IV-Beziehenden (teilweise) erfolgreich, darunter 8,2 Prozent mittels eines Gerichtsurteils oder eines Beschlusses.“[:]

[:de]Wenn das eine nicht aus dem anderen folgt – der Sozialphilosoph Axel Honneth zum Grundeinkommen[:]

[:de]Axel Honneth, Prof. em. an der Goethe-Universität Frankfurt, äußerte sich in einem Interview mit dem Handelsblatt ausführlich zum Bedingungslosen Grundeinkommen und weiteren Fragen, die damit in Verbindung stehen. Dabei fällt auf, dass Honneth sich recht abstrakt mit gesellschaftlichen Entwicklungen befasst, so z. B. hier: „[Handelsblatt] Dabei hatte der Mensch wohl noch nie so viel Freizeit wie … [:de]Wenn das eine nicht aus dem anderen folgt – der Sozialphilosoph Axel Honneth zum Grundeinkommen[:] weiterlesen

[:de]Noch ein Grundeinkommensbefürworter wider Willen? Gerhard Schröder zu Hartz IV[:]

[:de]Stefan Sell kommentiert in seinem Beitrag „Nach dem Urteil des BVerfG ist Hartz IV eine „bedingungslose Grundsicherung“ geworden? Was für ein Unsinn“ die jüngsten Einlassungen – laut focus – Heinrich Alts, vormals Vorstand der Bundesagentur für Arbeit. Dabei weist er, bezugnehmend auf die Diskussion über das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom vergangenen November, auf Äußerungen des ehemaligen … [:de]Noch ein Grundeinkommensbefürworter wider Willen? Gerhard Schröder zu Hartz IV[:] weiterlesen

[:de]Woran bemisst sich, ob ein Sozialstaat sein Ziel erreicht?[:]

[:de]Diese Frage stellt sich anlässlich des Beitrags von Stephanie Gebert „Ein verstecktes Leben ohne eigene Wohnung“, der im Deutschlandfunk Kultur gesendet wurde. An zwei Zitaten wird deutlich, woran sich messen lässt, ob ein Sozialstaat sein Ziel erreicht: „Das heißt, die Frau müssten dann den Gang zum Sozialamt machen und diese ganzen Anträge stellen und da durchgehen“, … [:de]Woran bemisst sich, ob ein Sozialstaat sein Ziel erreicht?[:] weiterlesen

[:de]“Jetzt gehen die Babyboomer in Rente“ – und die üblichen Antworten darauf…[:]

[:de]…waren im Beitrag von Britta Beeger in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zu lesen. Zuerst wurden die jüngsten „Erfolge“ benannt: höchster Beschäftigungsstand, Erhöhung der Frauenerwerbsquote, so viele Erwerbstätige eben wie nie zuvor. Dann werden die Folgen der demographischen Entwicklung gezeichnet: Absinken des Beschäftigungsstandes, Produktionsrückgang, Wohlstandsverlust. Darauf folgen die Lösungen: Erhöhung der Frauenerwerbsquote („Potential“ ist noch nicht … [:de]“Jetzt gehen die Babyboomer in Rente“ – und die üblichen Antworten darauf…[:] weiterlesen

[:de]“Plattner ist feige“…[:]

[:de]…ein Kommentar von Reinhard Müller in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, der eine Äußerung Hasso Plattners auf’s Korn nimmt, die dieser im Rahmen eines Interviews gemacht hatte (siehe auch hier). Plattner sprach davon, im Falle der Einführung einer Vermögenssteuer, Deutschland verlassen zu „müssen“. Weder ging es um das Unternehmen SAP, noch drohenden Verlust von Arbeitsplätzen, sondern darum, … [:de]“Plattner ist feige“…[:] weiterlesen

[:de]“30 Prozent der Bevölkerung werden sich am Wertschöpfungsprozess nicht mehr beteiligen“…[:]

[:de]…sagt Hasso Plattner, SAP-Gründer, in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (paywall) und äußert sich deutlich zum „Grundeinkommen“. Von Bedingungslosigkeit ist zwar keine Rede, was er sagt, lässt aber erahnen, dass er in diese Richtung denkt. Jeder solle ein „ordentliches Einkommen“, eine Wohnung und Gesundheitsversorgung erhalten. Die Digitalisierung führe dazu, dass sich womöglich „30 Prozent“ der Bevölkerung … [:de]“30 Prozent der Bevölkerung werden sich am Wertschöpfungsprozess nicht mehr beteiligen“…[:] weiterlesen

[:de]Meinungsumfragen? Grenzen der Methodik und Manipulation[:]

[:de]Diese Frage kommt einem angesichts eines Negativbeispiels wieder in den Sinn, auf das Norbert Häring aufmerksam gemacht hat. Das Meinungsforschungsinstitut Forsa, ein sehr bekanntes in der Branche, ist durch eine, wie Häring es darstellt, manipulative Frage anlässlich einer Umfrage zum neuen SPD-Vorstand aufgefallen (siehe auch diesen Beitrag dazu von Albrecht Müller auf den Nachdenkseiten). Ein Pretest, wie … [:de]Meinungsumfragen? Grenzen der Methodik und Manipulation[:] weiterlesen

[:de]Sprachkosmetik und Verschleierung – das Bürgergeldkonzept der SPD…[:]

[:de]…ist voller wohlfeiler Aussagen und drückt sich um eine klare Sprache. Es stechen pädagogisierende Formulierungen hervor, die sich in Werbebroschüren nicht besser finden könnten. Der Beschluss vom Wochenende stimmt im wesentlichen mit dem Konzeptpapier überein, das schon im Februar, noch unter dem Vorsitz von Andrea Nahles, vorgestellt wurde. Man beachte schon den Titel „Arbeit – Solidarität – Menschlichkeit“ und die … [:de]Sprachkosmetik und Verschleierung – das Bürgergeldkonzept der SPD…[:] weiterlesen

[:de]“Ein Grundeinkommen für Kinder?“ – nachvollziehbares Ziel, aber ohne Familie?[:]

[:de]In einem Streitgespräch zwischen Sarah-Lee Heinrich (Grüne Jugend) und Marcus Weinberg (CDU) auf Zeit Online geht es um die Kindergrundsicherung, die schon seit einigen Jahren in der Diskussion ist. Vorschläge dazu gibt es verschiedene. Zu Beginn wird eine wichtige Frage aufgeworfen, und zwar die, was denn Armut sei, wobei Herr Weinberg heraushebt, dass in Deutschland Kinder nicht verhungern … [:de]“Ein Grundeinkommen für Kinder?“ – nachvollziehbares Ziel, aber ohne Familie?[:] weiterlesen