[:de]Gewährung des Existenzminimums – Vollsanktion aber grundsätzlich immer noch möglich…[:]

[:de]…das wird nicht deutlich in einem Interview mit Jürgen Schupp (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung), das in der taz veröffentlicht wurde. Darin äußert sich Schupp zu den Folgen des Urteils des Bundesverfassungsgerichts zu Sanktionen im Arbeitslosengeld II. Gegen Ende heißt es: „In Verbindung mit Ihrem Namen stößt man auf das Thema „bedingungsloses Grundeinkommen“. Ist das die Lösung? Na ja, ich … [:de]Gewährung des Existenzminimums – Vollsanktion aber grundsätzlich immer noch möglich…[:] weiterlesen

[:de]Rückwärtige Verklärung – Rudolf Hickel über die Arbeitslosenversicherung[:]

[:de]Begriffe deuten die Welt, sind Weltdeutungen und damit häufig normativ grundiert. In dem nachstehenden Ausschnitt aus einem Interview mit der taz zur „Sozialen Marktwirtschaft“ äußert sich  Rudolf Hickel, Prof. em. an der Universität Bremen, zur Arbeitslosenversicherung vor der Agenda 2010. Interessant ist dabei die Verklärung, die er vornimmt und sich zugleich fraglos als Unterstützer der Erwerbszentrierung … [:de]Rückwärtige Verklärung – Rudolf Hickel über die Arbeitslosenversicherung[:] weiterlesen

[:de]“My wife doesn’t work“ – es sollte selbstverständlich sein…[:]

[:de] …ist es aber keineswegs. Es gehört noch immer zu den Selbstverständlichkeiten in der Grundeinkommensdiskussion, dass man in einem Vortrag ausführlich über die Seite „unbezahlter Arbeit“ spricht, über die Bedeutung von „Haushaltstätigkeiten“, hier ganz besonders: Erziehung, und in der Diskussion ist dieses Thema dann einfach weg, verschwunden. Allenfalls wird noch erwähnt, dass es besserer Arbeitszeit-Modelle … [:de]“My wife doesn’t work“ – es sollte selbstverständlich sein…[:] weiterlesen

[:de]“So eine bist du“ – von Kindern, Kita und Generationensolidarität…[:]

[:de]…handelt ein Beitrag einer anonymen Autorin, der auf Zeit Online veröffentlicht wurde. Was sie darin beschreibt und kritisch betrachtet, entspricht in vielerlei Hinsicht einer heute verbreiteten Vorstellung von Selbstbestimmung, die unter dem Stichwort „Wahlfreiheit“ Beziehungsminimierung als Fortschritt versteht. Dem entspricht eine Sozialpolitik, die außerhäusliche Betreuung (siehe auch hier) zum Nonplusultra erklärt, Begründungen dafür gibt es viele: den Kampf gegen … [:de]“So eine bist du“ – von Kindern, Kita und Generationensolidarität…[:] weiterlesen

[:de]“Wir wollen in der Lausitz das Grundeinkommen testen“…[:]

[:de]…darum geht es in einem Interview von Gitta Düperthal mit Antonia Mertsching in junge Welt. Hier ein Auszug: „Was erwidern Sie denen, die meinen, damit sollen Menschen abgespeist und ruhiggestellt werden? Es geht nicht darum, aus Kohlekumpeln Grundeinkommenempfänger zu machen. Wir stellen uns das Modellprojekt in etwa so vor: In drei Dörfern mit je 100 … [:de]“Wir wollen in der Lausitz das Grundeinkommen testen“…[:] weiterlesen

[:de]Hilde Mattheis plädiert dafür, Hartz abzuschaffen – was schlägt sie als Alternative vor?[:]

[:de] Simone Lange setzt sich immerhin dafür ein, ernsthaft über ein Bedingungsloses Grundeinkommen zu diskutieren. Und Hilde Mattheis? Finden konnte ich zu dieser Frage nur den Hinweis auf einen Beschluss der SPD Ulm auf Mattheis‘ Website. Darin wird zwar ebenso die Abschaffung von Hartz IV gefordert, doch was heißt das konkret und was soll an die Stelle treten? … [:de]Hilde Mattheis plädiert dafür, Hartz abzuschaffen – was schlägt sie als Alternative vor?[:] weiterlesen

[:de]Demokratie – ohne sie zu thematisieren: Rückblick auf eine Diskussion mit Ulrike Herrmann…[:]

[:de]…im Deutschen Historischen Museum, zu der sie und ich am 7. Juli eingeladen waren. Dass Ulrike Herrmann von einem Bedingungslosen Grundeinkommen nicht viel hält, auch wenn sie die Ziele teilt, die einige damit verfolgen, daraus machte sie kein Hehl (siehe z. B. hier und hier). Ihr Einwand richtete sich vor allem darauf, dass es nicht … [:de]Demokratie – ohne sie zu thematisieren: Rückblick auf eine Diskussion mit Ulrike Herrmann…[:] weiterlesen

[:de]“Automatisierung könnte 560 000 Jobs schaffen“ oder was wäre, wenn radikaler automatisiert würde?[:]

[:de]Diese Frage stellt sich anlässlich eines Beitrages von Alexander Hagelüken in der Süddeutschen Zeitung, denn er stellt sie nicht. Sein Beitrag beruft sich auf Daten einer Befragung von Unternehmen, in der nicht nur zukünftige Entwicklungen Gegenstand waren (bis 2021), sondern auch vergangene (ab 2016). Aus dem Beitrag: „Die unveröffentlichte Untersuchung setzt sich ausführlich mit den … [:de]“Automatisierung könnte 560 000 Jobs schaffen“ oder was wäre, wenn radikaler automatisiert würde?[:] weiterlesen

[:de]“Studie zur Familienpolitik: So plump rechnet Unicef“…[:]

[:de]…darüber schreibt Christoph Schäfer auf faz.net (Frankfurter Allgemeine Zeitung). Er befasst sich mit einer vielzitierten Studie, deren Ergebnisse jüngst in den Medien kursierten, ohne dass die Studie selbst zugänglich wäre. Schäfer spießt die Kriterien auf, nach denen eine Länderrangfolge in Familienfreundlichkeit erstellt wurde, weist auf fragwürdige Vergleiche hin und gibt an einer Stelle zu bedenken, … [:de]“Studie zur Familienpolitik: So plump rechnet Unicef“…[:] weiterlesen

[:de]“Es gibt keine Klimarettung aus der Portokasse“ – darüber schreibt Norbert Häring…[:]

[:de]…in seinem Blog. In einer Passage geht es darum, dass sich an der Lebensführung etwas ändern müsse, will man andere Wege gehen in der Frage der Klimaschutzmaßnahmen. Wie aber lässt sich etwas ändern, ohne demokratische Willensbildung aufzugeben? Ein Weg ist, eine normative Umwertung anzustreben, die wegführt vom überzogenen Stellenwert von Erwerbstätigkeit, die als Erfolgsindikator für … [:de]“Es gibt keine Klimarettung aus der Portokasse“ – darüber schreibt Norbert Häring…[:] weiterlesen